Eltern enttäuscht

Zu „Glatte Verdoppelung“ in der GT:
„Sehr geehrter Herr Dr. Bläse, in meiner damaligen Funktion als stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende des Kinderhauses Kunterbunt hatten wir bereits im Herbst 2007 und im Juli 2009 miteinander zu tun. In beiden Fällen waren – von Ihnen ausgehend – Gebührenerhöhungen für die Kinderbetreuung durchgesetzt worden. Uns hat dabei (...) vor allem die Art und Weise ihres Vorgehens verärgert. Im ersten Fall wurden die Eltern ohne eine vorherige Ankündigung im ersten Gültigkeitsmonat über die neue Gebührenerhöhung informiert. Nach Gesprächen mit uns (...) entschuldigten Sie sich zumindest (...) und versprachen, dass es ein derartiges unangekündigtes Vorgehen nicht mehr geben würde. Deshalb verärgerte uns Ihr Vorgehen zwei Jahre später umso mehr, da wir nun aus der Zeitung von einer erneuten Gebührenerhöhung erfahren mussten. (...) Im Jahr 2010 haben wir nun wieder mal in einer vergleichbaren Angelegenheit miteinander zu tun. Mittlerweile bin ich Elternvertreterin der Klasse 1a der Rauchbeinschule. Mein mittlerweile 7-jähriger Sohn ist weiterhin im Kinderhaus Kunterbunt (nun in der Hortgruppe) untergebracht und nun erfahre ich – genau wie alle anderen Eltern – wieder mal aus der Zeitung, dass die Hortgruppe des Kinderhauses Kunterbunt im neuen Schuljahr einen Aufenthaltsraum in der Rauchbeinschule bekommen soll, um im Kinderhaus „Platz“ für die U3-Betreuung zu schaffen. Ich habe mich damals ganz bewusst gegen die Ganztagsbetreuung in der Rauchbeinschule entschieden. Sicherlich sind hier alle Beteiligten bemüht bei der Sache, aber die Qualität ist eine andere, auch wenn nun die Erzieherinnen aus dem Kinderhaus mit in die Rauchbeinschule kommen sollen. Wenn ich von derartigen Ideen vor einem Jahr gewusst hätte, hätte ich meinen Sohn in der Klösterleschule und dem dort angeschlossenen Hort untergebracht.“
Dr. Gesa Beck, Schwäbisch Gmünd
© Gmünder Tagespost 09.04.2010 03:09
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