Landesvater geht anders

„Stefan Mappus war kein Landesvater. Das fing schon bei seiner Wortwahl an: Den Stuttgart-21-Gegnern wollte er den „Fehdehandschuh“ hinwerfen. Das Land habe die „brummendste Wirtschaft“, die Grünen seien immer dort, wo es „warm hinten raus“ komme. Dabei sitzt er selber genau da, wo es heiß und strahlend herausweht. (...) Anstand - Schicklichkeit - Achtung vor Gottes Schöpfung - das Gute bewahren - unnötige Risiken vermeiden - Demut - Loyalität mit Parteifreunden - Gemeinsinn - Besonnenheit und schwäbische Sparsamkeit sind Tugenden, die wertkonservativ denkende Menschen hochhalten müssten. Mappus verkörpert sie nicht. (...)
Ein betagter Herr in Anzug und Krawatte, bekennender Ex-CDU-Wähler, setzt sich regelmäßig auf Kundgebungen für den Erhalt des bewährten Stuttgarter Kopfbahnhofs ein. An seinem Rollator hat er den Appell angebracht: „Liebe christliche und konservative Menschen, bitte hören Sie endlich damit auf, CDU zu wählen!“
Harald Seiz, Schwäbisch Gmünd
© Gmünder Tagespost 24.03.2011 20:47
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