„Schluss mit dem Euro-Wahnsinn“

Zur Euro-Krise und der Europäischen Union:
Es wird immer bizarrer: Frau Merkel und Herr Schäuble sind beide völlig mit der ausufernden Euro-Katastrophe überfordert. Nun rächt sich bitter, dass man jahrzehntelang ungeniert Schulden aufgehäuft hat.
Die wirtschafts- und währungspolitische Lösungskompetenz zur Beilegung der Euro-Krise wäre wohl vorhanden; übergeordnete politische Sachzwänge aber verhindern, dass man das Mögliche und Nötige auch wirklich tut. Im Windschatten der Euro-Krise will man nun offenbar die mehrheitlich abgelehnte Übertragung von weiterer Macht nach Brüssel durchdrücken.
Es wird alles noch schlimmer, wenn künftig in Brüssel über die Köpfe der europäischen Völker hinweg ein kleiner machtbesessener Zirkel seine elitären Entscheidungen trifft.
Frau Merkel, Herr Schäuble: Sie machen sich mitschuldig an dieser Entwicklung, wenn sie noch länger gegen die Interessen Ihres eigenen Volkes und künftiger Generationen agieren. Widersetzen Sie sich der Ausweitung des Euro-Rettungsschirmes und lehnen Sie Euro-Bonds ab – lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!


Richard Baumann,
Ellwangen-Rindelbach
© Gmünder Tagespost 04.09.2011 20:47
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