Leserbeitrag von

Offener Leserbrief bezüglich Namensfindung des Tunnels in Gmünd

Sehr geehrter Herr Arnold, sehr geehrte Stadtverwaltung,

ich selber komme aus Schwäbisch Gmünd und finde einen ungewöhnlichen Namen wie „Bud-Spencer-Tunnel“ sehr gut, denn meiner Meinung nach ist die Entscheidung über den Tunnelnamen kein tiefgreifendes, jedoch für das Stadtmarketing sehr nützliches Thema.

Unsere Stadt hat ein international geschätztes Kirchenmusikfestival, sowie Schattentheater und Guggenmusiktreff. Es kommen aber auch Menschen aus nah und fern auf Grund der historischen Sehenswürdigkeiten wie das Münster, den Salvator und das UNESCO-Weltkulturerbe, den Limes, etc. Leider hebt sich die Stauferstadt trotz all dieser Besonderheiten nicht genügend von umliegenden Städten ab. Jetzt könnten wir nun durch die simple Vergabe eines Namens etwas zeigen, das Gmünd garantiert zu einem attraktiveren und stärker angestrebten Ziel macht, nämlich Humor!

Ich bin sicher, dass nachdem Carlo Pedersoli schon sein Kommen zur Tunneleinweihung in Aussicht gestellt hat, auch die vielen Befürworter, die nicht in Gmünd wohnen, neugierig auf unsere Stadt sind!

Ich ziehe für mich das Fazit, dass unsere Stadt mit der im Prinzip nebensächlichen Namensentscheidung, die Möglichkeit besitzt, sich vom stark historischen und konservativen hin zu einem modernen, lockeren und vor allem bürgernahem Stadtbild zu entwickeln. Denn so wichtig es auch ist, die Vergangenheit nicht zu vergessen, ist es auch von großer Bedeutung, sich auf neue Ideen einzulassen zu können.

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp Müller.

© Philipp Müller 26.07.2011 12:33
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