„Zukunftswerkstatt“ fürs Bürgerspital?

Zum Artikel „Neue Konzepte fürs Bürgerspital“, vom 14. Februar:
Um neue Konzepte für das „Bürgerspital“ zu entwickeln, sollte diese Chance nicht ungenutzt bleiben und so möchte ich die Idee einer „Zukunftswerkstatt“ anregen. Allen Bürgern, ob weiblich oder männlich, die Interesse an einem Fortbestand dieser seit 32 Jahren etablierten Einrichtung haben, sollten die Möglichkeit wahrnehmen können, ihre Interessen zu artikulieren. Nicht nur alle hauptamtlichen Verantwortlichen sondern ebenfalls alle ehrenamtlich Engagierten.
Einzig in einem demokratischen Miteinander, in dem alle miteinbezogen und Konzepte nicht über die Köpfe hinweg entschieden werden, sind neue Wege und Ideen auch realistisch umsetzbar. Zudem die Stadtverwaltung durch eine aktive Bürgerbeteiligung eine positive und profitable Unterstützung erfahren könnte.
Ich möchte alle interessierten Bürger und Senioren beiderlei Geschechts ermutigen, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Es wäre ein unsagbarer Verlust und eine vertane Chance, das „Herz“ des Hauses, die Begegnung, nicht nur zu erhalten, sondern neu zu beleben und zu vertiefen.
Über die bisherigen Kursangebote hinaus würde sich ein offenes Bürgerhaus präsentieren, in dem sich nicht nur Jung und Alt begegnen können sondern zudem eine Aufwertung durch interkulturelle Begegnungen erfährt. Ein „Runder Tisch“ aller Träger von Senioreneinrichtungen ist geboten, um ein tragfähiges Netzwerk aufzubauen, in dem es möglich ist, sich gegenseitig zu unterstützen und die Synergieeffekte zu nutzen.
Das Konkurrenzdenken sollte bei Seite gestellt werden um das gemeinsame Ziel umzusetzen, das heißen muss: Senioren im Alltag die Möglichkeiten zu schaffen, sich zu begegnen, zu unterstützen und ihnen eine starke Stimme zu verleihen. Eva-Maria Markert,
? Aalen
© Gmünder Tagespost 16.02.2012 20:08
2085 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.