Leserbeiträge

Rechtsbruch = politische Stilfrage?!

  • Aufwachen!

"Der ENBW-Deal ist ein schillerndes Beispiel für Filz, für Anmaßung und Überheblichkeit, für parteipolitische Kurzsichtigkeit und vielleicht sogar für rücksichtsloses Streben nach Gewinnmaximierung. Aber Alltag im politischen Geschäft, das ist der Fall Notheis mit Sicherheit nicht.", konnte man gestern im Kommentar von Andreas Böhme lesen - und heute lesen wir von Frau Bettinna Wieselmann, daß die ehemalige Vertraute von Mappus, Frau Gönner, auch nicht das wirkliche Problemt beim Namen nennt! Statt von Rechtsbruch zu sprechen, tadelt sie (Zitat)"aber was den Umgang anging, wie beispielsweise die ungeheuerliche Flapsigkeit des Tons in diesen Mails, das geht nicht. Ich muss immer wissen, dass ich im Auftrag und Vertrauen der Wähler und Wählerinnen ein Amt repräsentiere, egal, wo ich bin. Und entsprechend habe ich mich zu verhalten. Das gilt bis hin zum Schriftverkehr." Auch der große Vorsitzende Strobl zeigte sich überzeugt, dass Mappus Vorgehen ein Einzelfall gewesen sei: 'In den Jahrzehnten, in denen ich politisch tätig bin, kann ich mich an so etwas nicht erinnern.' Deshalb müßten jetzt alle rechtstreuen Bürger zu Lautsprechern werden, das Inernet müßte "heißlaufen", die denkfähigen LeserInnen ihre Erinnerungen aus 60 Jahren CDU-Filz der Redaktion zur Kenntnis bringen: Im Bund und im sog. Musterländle wurde die Rechtskultur mit Füßen getreten, "Ehrenworte" ersetzten Recht und Gesetz (Kohl), zurückgetreten Ehrenmänner landeten mangels Anfangsverdacht in der sozialen Hängematte, Kriminelle konnten sich nach Südamerika absetzen: Mappus samt festgestelltem Verfassungsbruch ist nur die Spitze eines Eisberges! Also Bürger, wehrt Euch, seht nicht zu, wie Mappus zum "Beratungsopfer" gemacht wird und sein Tun als Stilfrage dargestellt wird: Macht korrumpiert - und totale Macht korrumpiert total. Mein kleines perönliches Archiv mit dem bekannten Titel (WIR haben es erlebt!) wartet auf Ihre Beiträge...Ihr Frieder Kohler, Denzlingen

© 27.06.2012 13:38
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