Leserbeitrag von Katharina Joos

Tag 5 in Poreč

  • Am Hafen von Porec warteten schon die Ausgflugsboote.
  • Nicht jeder schaffte es, die Eiskugeln mit dem Mund zu fangen.
  • Kleine verwinkelte Gassen gaben der Stadt Rovinj ein besonderes Flair.
  • Die Beine baumeln lassen und einfach nur die Sonne genießen...
  • Traditionelles kroatisches Essen gab es auf dem Boot.

Nach Ewigkeiten "gefangen" im Camp, durften wir endlich mal etwas mehr von Kroatien sehen.
Um viertel nach neun ging's mit dem Bus zum Hafen von Poreč, wo schon zwei Ausflugsboote auf uns warteten. Mit diesen fuhren wir erstmal nach Vrsar. Eine Eisdiele war dort das große Highlight: Ein Verkäufer wirft dort einem anderen Verkäufer oder einem Gast Eiskugeln zu, die dann mit dem Mund gefangen werden müssen. Wem dies gelingt, bekommt ein Eis umsonst. Eigentlich stand in dem kleinen Städtchen Baden auf dem Programm, doch für die meisten waren die Stände interessanter. Ein Glück, dass man seine neu gekauften Sachen beim nächsten Halt in Rovinj auf dem Boot lassen konnte und nicht schwerbepackt die Stadt erkunden musste. Die Häuser in Rovinj sammeln sich am Berg um die Kirche herum an. Während viele wieder beim Shoppen waren, zog es einige auch auf den Berg zur Kirche, von wo aus man einen schönen Blick auf's Meer und die umliegenden Inseln und Küsten hat. Die kleinen Gassen wirken auf den ersten Blick verwirrend, doch alle fanden ohne Probleme den Weg zurück zum Treffpunkt. Auf dem Rückweg nach Poreč gab's nun endlich das heiß ersehnte Essen. Die vom Kapitän zubereiteten Speisen, Cevapcici und Fisch mit Kartoffel- und Tomatensalat, kamen sehr gut an und waren schnell aufgegessen. Zurück in Poreč bietete sich nochmals die Möglichkeit, die Wartezeit auf den Bus mit Shoppen zu verkürzen.
Das eigentlich geplante Tiramisu, das uns bei der Rückkehr im Camp laut Betreuer Florian erwarten sollte, bestand aus Joghurt, Früchten und Cornflakes, schmeckte aber trotzdem gut.
Nun sitzen alle müde im Camp und freuen sich, dass außer Film schauen heute nichts anstrengendes mehr geplant ist.

© Katharina Joos 09.08.2012 20:55
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