Schließung wäre ein großer Verlust

Zum „aquafit“ in Oberkochen und den diskutierten Möglichkeiten:
Für eine rasche Schließung des aquafit können die Oberkochener eigentlich nicht sein! Natürlich muss der Sicherheitsaspekt im Vordergrund stehen und wenn das Bad nicht sicher ist muss renoviert werden. Jede erdenkliche Möglichkeit kostet Geld:
Renovierung und Erweiterung: 8 Millionen Euro plus 1,6 Millionen € jährliche Kosten.
Nur Renovierung: 6,8 Millionen plus 1,0 Millionen € jährliche Kosten;
Rückbau zur „Gymnastikhalle“: 3,7 Millionen plus 0,5 Mio € jährliche Kosten.
Jedem Entscheidungsträger muss bekannt sein, dass ein städtisches Hallenbad ein Zuschussbetrieb ist! Das ist leider schon seit Jahren so. Gewinne können Bäder nur durch attraktive Wellness-Bereiche erwirtschaftet werden!
Die Schließung des aquafit wäre ein großer Verlust: Verlust der Freizeitgestaltung für Familien, Jugendliche und Senioren, keine Schwimmkurse mehr von Schwimmverein Oberkochen, VHS oder privaten Schwimmlehrern, kein Schulschwimmen und kein Schülerschwimmfest, kein Schwimmverein und keine Tauchgruppe (inkl. Grillstand am Stadtfest).
Das aquafit betrifft nicht nur Erwachsene und Kinder aus Oberkochen sondern auch aus Königsbronn, Unterkochen, Ebnat, Itzelberg und Schnaitheim.
Sehr schade ist von meinem Standpunkt als Technischer Leiter des SVO die Tatsache, dass im Vorfeld nicht schon über Probleme am Bad gesprochen wurde. Seit wann sind die Mängel bekannt und wer weiß davon? Für uns als SVO gibt es keine Möglichkeit zu existieren wenn das aquafit geschlossen wird.
Nico Köchler, Oberkochen
© Gmünder Tagespost 17.10.2013 20:24
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