Neue Rolle für das Land

Gauck fordert militärische Präsenz – Kommentar „Zahlen oder Schießen:
Es ist eines Bundespräsidenten unwürdig, einen Kurs vorzugeben, Deutschland möge sich künftig entschiedener und substanzieller im Rahmen von EU und Nato einbringen. Von der aus historischen Gründen verordneten Politik der Zurückhaltung Abstand zu nehmen und sich stärker militärisch zu engagieren, wird auch von Außenminister Steinmaier und Ursula von der Leyen vertreten. Es ist grundsätzlich falsch, auf militärische Drohung und Gewalt zu setzen. (..). Moral- und Gerechtigkeitsvorstellungen, Menschen- und Völkerrecht spielen bei der Regelung von Konflikten und beim Schaffen dauerhaften Friedens eine entscheidende Rolle. Die Einberufung einer Konferenz mit Vertretern der vielen deutschen und internationalen Friedens- und Konfliktforschungsinstituten wäre zielführender und würde dem Anspruch der Mehrheit in Deutschland entsprechen. Die bisherigen Ergebnisse, die sich aus der Strategie der Nato und dem Militär ableiten lassen, geben keinen Anlass, sich dem anzuschließen und so weiter zu machen wie bisher. Alfred Rupprecht, Leinzell
© Gmünder Tagespost 03.02.2014 22:02
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