Hier schreibt der Heuchlinger Helferkreis ASHA

Bausteine für eine hoffnungsvolle Zukunft

  • Durch die Unterstützung von ASHA können nun alle Kinder auf Basauni auf Schulbänken lernen und müssen nicht mehr auf dem kalten Boden sitzen
  • Die Schule wird zur Highschool ausgebaut. Dank der Arbeit von ASHA und dem großen Vertrauen der Spender können 6 neue Klassenzimmer entstehen.

Der Heuchlinger Helferkreis für Indien, ASHA konnte bei seiner Jahreshauptversammlung auf ein zwar anstrengendes aber sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit Großveranstaltungen wie dem Frühlingfest oder der gar nicht mehr so kleinen „Mini“-Kirbe sowie einem Wahlcafé konnte der Verein im vergangenen Jahr Geld für seine Projekte in Nordindien sammeln, doch nicht nur diese Veranstaltungen trugen dazu bei, dass ASHA im vergangenen Jahr sein Ziel erreichen konnte, den 250 Kindern auf der Mission Basauni Unterkunft und Schulbildung zu sichern, sondern noch als Extra Schulbänke für die gesamte Mission und den Erweiterungsbau der dortigen Schule zu einer Highschool mitfinanzieren konnte. Wie immer bildete auch der Verkauf von selbst Gebasteltem und Eingekochtem sowie ein Weihnachtsdekoverkauf in Schwäbisch Gmünd einen wichtigen Grundstock der Arbeit von ASHA. „Bausteine für Basauni“ - unter diesem Motto stand das vergangene Jahr, so Erika Waidmann, die Vorständin des Vereins. Durch eine großzügige Förderung des Ostalbkreises, zahlreichen größeren Spenden aber vor allem auch durch die Unterstützung so vieler Leute, die seit vielen Jahren Vertrauen in die Arbeit des Vereins setzen und die Nachhaltigkeit der Projekte schätzen, konnten diese Bausteine zusammengetragen werden und die Partner in Indien um Erzbischof William De’Souza konnten mit den Bauarbeiten der Highschool beginnen. Ein Erfolg, den die Vorständin dem gesamten ASHA-Team zuschreibt. Dank der großen Unterstützung aller Mitglieder und Freunde von ASHA, den zahlreichen Helfern und den immer wieder neuen Ideen konnte das schier Unmögliche geschafft werden, worauf der Verein stolz sein kann. Dies betonte auch Bürgermeister Lang, der den Mitgliedern von ASHA auf der Versammlung für ihr Engagement für die Kinder in Nordindien aber auch für das kulturelle Leben in der Gemeinde Heuchlingen dankte. ASHA sei mit seinen Veranstaltungen nicht mehr aus dem Dorfleben wegzudenken und sei ein fester Bestandteil des jährlichen Veranstaltungskalenders. Neben diesen Veranstaltungen und den zahlreichen Spenden vermittelt ASHA auch Patenschaften für einzelne Kinder. Andrea Klingenmaier, die für die Vermittlung zuständig ist, konnte in der Versammlung von 20 neu vermittelten Patenschaften im vergangenen Jahr berichten und dankte allen nun insgesamt 80 Paten für ihre Bereitschaft, durch ihre monatliche Unterstützung von 15 Euro, einem Kind in Indien die wichtigsten Dinge zu ermöglichen, die es für einen Start in ein eigenständiges und hoffnungsvolles Leben braucht: Schulbildung, Unterkunft, hygienische Bedingungen und medizinische Grundversorgung. Wichtig für die Arbeit von ASHA, so waren sich Erika Waidmann und Andrea Klingenmaier einig, sei die Öffentlichkeitsarbeit, die zum einen durch die Homepage von ASHA sowie der eigenen Facebookseite, aber vor allem auch durch Berichterstattungen in der Lokalpresse großen Anklang findet. Ein Blick auf die Besucherzahl der Homepage zeigt deutlich, wie groß das Interesse an dem Verein in den letzten Jahren wurde. ASHA zieht Kreise und darauf sind die Mitglieder stolz und freuen sich, dass durch ihre Arbeit den Kindern in Indien Bausteine für eine hoffnungsvolle Zukunft geschenkt werden können.

Gestärkt durch den Erfolg des vergangenen Jahres geht der Verein nun auf seine nächste Veranstaltung zu. Am 30. März lädt ASHA wieder ab 11.00 Uhr in die Gemeindehalle Heuchlingen zu einem schwäbisch-indischen Frühlingsfest mit schwäbischen und indischen Gerichten sowie einer reichhaltigen Kuchentheke ein.

© ASHA = Hoffnung = Heuchlinger Helferkreis = Hilfe für Indien 09.03.2014 16:14
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