Bemessungsgrenze endlich aufheben

Thema: Gesundheitsreform
Dass unsere Krankenkassen zurzeit sehr in einer finanziellen Krise stecken, ist unbestritten. Dass von Seiten der Regierung diesbezüglich etwas geschehen muss, ebenfalls. Warum hat man nicht schon vor Jahren die Bemessungsgrenzen aufgehoben, wie es vorgeschlagen wurde? Dann wäre von jedem Cent Verdienst-Beitrag entrichtet worden.
Der andere Vorschlag einer Bürgerversicherung für alle wurde ebenfalls ganz still wieder unter den Tisch gekehrt. Und warum? Weil dann unsere Herren Minister den Status eines Privatversicherten mit jedem erdenklichen Luxus im Krankheitsfall aufgeben müssten.
Bei einer Runde von Ministern in der Fernsehsendung "Sabine Christiansen" wurden diese befragt, wer eigentlich noch in einer gesetzlichen Krankenkasse sei. Daraufhin hob von sechs Gästen nur eine "Grüne" verschämt die Hand und gab sich dann als AOK-Mitglied zu erkennen. Ich wünschte, die Mitglieder des Bundestages hätten nur ein Jahr das Gehalt einer Verkäuferin zur Verfügung, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen.Christine Fuchs, Aalen
© Gmünder Tagespost 28.01.2004 00:00
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