Bush leidet an Größenwahn

Zu: "Bush bekräftigt Führungsrolle":
Seine Rede an die Nation bezeugt wieder den Allmachtsanspruch der USA. Dass sich die Welt dank amerikanischer Führung zum Besseren gewandelt hat, ist eine glatte Lüge. Im Gegenteil: Durch die aggressive Politik ist die Welt unsicherer geworden. Der Terrorismus wird sich weltweit ausbreiten. Der Verteidiger von Saddam (ein Franzose) sagte berechtigt, dass auch führende amerikanische Politiker auf die Anklagebank müssten.
Es ist die Blutschuld der Amerikaner, dass wie in Afghanistan und im Irak hunderttausende, wenn nicht Millionen unschuldige Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder den Bomben und Granaten der Amis zum Opfer fielen. Getötet oder zeitlebens verstümmelt.
Die Taliban und Saddam waren Freunde und Verbündete der USA. Jetzt sind sie deren Feinde und die schlimmsten Verbrecher. Ob in Afghanistan, im Irak oder sonstwo. Es geht nur ums Öl und um deren Besitz. Was scheren sich die USA ums Völkerrecht? Bushs Größenwahn ist unberechenbar.Friedrich G. Leeb, Aalen
© Gmünder Tagespost 28.01.2004 00:00
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