"Lieber einen ehrlichen Feind"

Zu: "Bush bekräftigt Führungsrolle":
Nun ist die Katze also aus dem Sack. Der amerikanische Präsident zeigt offen, dass für ihn Einrichtungen wie Uno, Nato und Weltsicherheitsrat nur Kaspertheater sind. Wörtlich sagte er: Washington werde andere Länder niemals bei seinen Entscheidungen um Erlaubnis fragen, die Welt wandle sich Dank Amerika zu einer besseren Welt.
Dies meint er wahrscheinlich so, dass er pfeift und alle Anderen müssen tanzen. Nun ja, in der Völkervernichtung (siehe Indianer) und in der Sklavenhaltung haben die USA unbestritten ihre geschichtlich größten Erfolge. Warum soll dies nicht auch heute funktionieren? Vielleicht begreifen irgendwann auch die letzten Speichellecker, was ihre angeblichen Freunde wert sind. Doch zum sich wehren ist es ohnehin zu spät. Daher könnte man ruhig alle die Institutionen auflösen, wo sich zum Schein die Länder der Welt vereinigen. Dafür hat Bush nur ein müdes Lächeln übrig, ein freundschaftliches eben. - Mir persönlich ist allerdings ein ehrlicher Feind lieber als ein falscher Freund.Siegfried Welt, Neresheim-Elchingen
© Gmünder Tagespost 28.01.2004 00:00
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