Was für eine Kehrtwende!

Zu: „Der Streit geht weiter“ und „Waldhäuser Zoff zieht weiter Kreise“. SchwäPo vom 8. und 12. Juli:
Was für eine Kehrtwende, Herr Thorwarth! Da stellen Sie Strafanzeige gegen Herrn Brenner wegen „ehrenrührigen, diffamierenden und haltlose Unterstellungen“ (siehe SchwäPo vom 2. Juli) und fordern sogar eine „öffentliche Entschuldigung“ von Herrn Brenner. Dabei werde Sie auch noch unterstützt von Ihrem UBL-Kollegen Helmut Reiger, der Herrn Brenner sogar „charakterloses Verhalten“ vorgeworfen hat. Und nun?
Sie ziehen Ihre Unterlassungsklage vor dem Amtsgericht Aalen einen Tag vor dem von vielen Bürgern und Gemeinderäten erwarteten Termin zurück. Ihre Gründe hierfür sind peinlich und an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Vorwürfe gegen Sie doch nicht so haltlos waren. Hat Herr Brenner womöglich doch die Wahrheit gesagt?
Wem die Bürger in Waldhausen mehr Vertrauen schenken, hat in jedem Fall die Gemeinderatswahl zum Ausdruck gebracht. 1462 zu 807 Stimmen bei der Ortschaftswahl in Waldhausen, 7726 zu 1378 Stimmen bei der Gemeinderatswahl insgesamt, sind ein klarer Vertrauensbeweis für Herrn Brenner. Wenn jemand wie Sie, Herr Thorwarth, so wenige Stimmen von den Bürgern erhält, stellt sich die Frage, ob Sie dann eigentlich als Ortsvorsteher gewünscht sind. Ich hoffe, dass Herr Brenner sein Ansinnen wahr macht und seinerseits nun Strafanzeige stellt. Die Öffentlichkeit und der Gemeinderat hat vor der endgültigen Ortsvorsteherwahl ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren. Hubert Sauter, Aalen
© Gmünder Tagespost 17.07.2014 20:39
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