Nicht auf die „Schnelle“

Zur geplanten Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge:
Lassen sich die Ellwanger auf die „Schnelle“ mit zweifelhaften „Kann“-Versprechen (Deals) vereinnahmen? Flüchtlinge, Asylbewerber in Ellwangen ja, aber mit Bedacht und Übersicht. Wir Bürger sollten uns nicht gegen Aufnahme von Flüchtlingen wehren, aber nicht auf diese Art und diesen Argumenten und dieser Eile. Meine Frau und ich haben die Asylanten in der Hallerstraße mit Spenden unterstützt, weil wir auch bereit sind, die vorhanden Probleme im Vernünftigen zu unterstützen. Dass Aalen und umliegende Gemeinden Beifall klatschen ist doch klar! Wer glaubt denn aber, dass z.B. die Aalener den Ellwangern in Zukunft „Gutes“ tun werden? Haben wir nicht in der Schulreform die „Liebe“ der umliegenden Gemeinden zu Ellwangen gesehen? Mir ist nun klar, warum dem Ellwanger Förderverein „Kunstrasen“ ein Kunstrasenplatz, ein Rasenplatz und die Renovierung der Sporthalle in der Kaserne schmackhaft gemacht wurden. Ich bezweifle aber, dass alle Eltern ihre Kinder mit den Fahrrädern unter diesen Voraussetzungen zum Training und Spiel gehen lassen. Wir Bürger sollten mitreden und dies nicht auf die „Schnelle“.
Hans Merz, Ellwangen
© Gmünder Tagespost 29.09.2014 20:44
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