Grüne verkennen die B 29-Lage

Zum Leserbrief „B 29 beruhigen statt ausbauen“
1. „Herr Havemann, (..) lesen Sie meinen Leserbrief zur B 29 nochmals. Sie werden kein grobes Wort der Schmähung oder der Beleidigung finden. Insofern sollten Sie mit solchen Vorwürfen etwas vorsichtiger sein.
2. Verkehr vor der Haustüre will niemand. Direkt vor der Haustüre, wie wir ihn aktuell haben oder eine Trasse 500 bis 600 Meter weg von der Haustüre – ist das in Ihren Augen dasselbe ?
3. Aufhausen wird den Quellverkehr von Bopfingen sowieso nicht los. 1200 Lkw jeden Tag kommen nicht vom Quellverkehr von Bopfingen. Ein-, zwei- oder dreihundert Lkw am Tag – wir würden sofort einschlagen.
4. Beruhigung der B 29 suchen – werden Sie konkret und gehen Sie weg von Ihren ideologisch bestimmten Ansätzen. Welche realistische Möglichkeit haben Sie, den 40-Tonner, der von Schorndorf nach Augsburg will, nicht durch Aufhausen, Bopfingen, Trochtelfingen und Pflaumloch fahren zu sehen ? Und kommen Sie nicht mir der Bahn.
5. Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, kommen Sie stets mit dem abgedroschenen Satz, der sinngemäß lautet: ‘Was die anderen 40 Jahre nicht gemacht haben.“ Die ‘Anderen’ machen gerade etwas, um mittels einer Machbarkeitsstudie noch in den Bundesverkehrswegeplan zu kommen, etwas, für das Ihr Landesverkehrsminister Hermann keine Notwendigkeit sieht. (..) Erst im Stadium wohl jahrelanger Planungen können sie einem Abwägungsprozess ausreichend gerecht werden, der letztlich das Ziel hat, unter Berücksichtigung des Gemeinwohls die beste Lösung zu erreichen. Und die am Ende vielleicht deutlich anders aussieht als die Trassen, die derzeit diskutiert werden.
Helmut Stuber, Bopfingen-Aufhausen
© Gmünder Tagespost 21.11.2014 20:11
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