Fracking verhindern

Zur Berichterstattung über das Fracking:
Wochenlange Verhandlungen über die umstrittene Fracking-Gasförderung wurden wieder aufgeweicht und zwar zu Gunsten der Wirtschaftslobby. Die Frage ist: Weshalb diese Entscheidung? Wer sich einmal mit diesem Thema befasst hat weiß, dass dieses Verfahren höchst umstritten ist.
Das Frackingverfahren ist schon seit 1940 bekannt, wird aber erst seit etwa zehn Jahren in den USA angewandt, nachdem dort die fossilen Brennstoffe langsam zu Ende gehen. Um eine Frackingbohrung in tiefen Gesteinsschichten durchzuführen, werden zirka acht Millionen kostbares Trinkwasser und etwa 200 000 Liter extrem giftige Chemikalien ins Erdreich reingepumpt. Die Risiken für unsere unterirdischen Trinkwasserquellen sind überhaupt noch nicht erforscht, aber höchst gefährlich. So wurden in Amerika bereits zahlreiche Trinkwasservorkommen vernichtet.
Fest steht, dass diese Chemikalien nicht einmal durch unsere Kläranlagen wieder entsorgt werden können und extrem Krebs auslösend sind. Hierbei denke ich natürlich auch an unsere nachfolgenden Generationen. Unsere Bevölkerung lehnt diese Frackingbohrungen ab und möchte, dass der Wirtschaftslobby auch nicht der kleinste Finger für Forschungsbohrungen gereicht wird. Denn da, wo Gewinne zu erwarten sind, sind anscheinend alle Mittel Recht. Ich muss nicht daran erinnern, dass unsere Abgeordneten gewählt sind, um die Interessen der Bevölkerung durchzusetzen und Schaden vom Volk abzuwenden. Christine Fuchs, Wasseralfingen
© Gmünder Tagespost 21.11.2014 22:45
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