Sich auf drei Berufe konzentrieren

Zum dritten Mal gibt es im Vorfeld der Messe die sogenannte „Checkliste“.
  • Wer nur durch die Messe mit ihren über 170 Ausstellern bummelt, könnten leicht den Stand mit der richtigen Firma übersehen.
  • Schnell ist in der Fülle der Angebote der Überblick auf der Ausbildungs- und Studienmesse verloren. Die Organisatoren empfehlen deshalb, sich schon vorab einen Überblick zu verschaffen. Archivfotos: opo
Sieben verschiedene Gebäude als Ausstellungsfläche, 171 Stände – Berufe aus dem Handwerk, aus dem metallverarbeitenden Gewerbe und der Energiewirtschaft, aus dem Dienstleistungs- und Sozialbereich. Die Ausbildungs- und Studienmesse bietet einen enormen Informationenpool. Damit man nicht den Überblick verliert und möglichst gezielt die Informationen abrufen kann, die selbst interessieren, ist es gut, sich im Vorfeld schon damit zu beschäftigen.
Da kann man sich leicht verzetteln und mit rauchendem Kopf das Messegelände verlassen: Die Ausbildungs- und Studienmesse in Aalen gibt es in diesem Jahr zum 18. Mal und sie ist wieder gewachsen. Damit man selbst den Überblick behält und sich darüber im Klaren wird, was man wissen will, hat die Agentur für Arbeit eine Checkliste vorbereitet, die in den Schulen im Vorfeld der Messe ausliegt. So können Schülerinnen und Schüler viel entspannter auf die Messe gehen, weil sie im Voraus wissen, welche Stände sie unbedingt besuchen wollen.
Denn die Ausbildungsplatzmesse bietet die Chance, mit Personen aus Ausbildungsbetrieben oder Schulen ins Gespräch zu kommen.
Der Leiter der Agentur für Arbeit, Elmar Zillert, hat die Checkliste vor drei Jahren zum ersten Mal eingeführt und damit den Schülerinnen und Schülern eine gute Orientierungshilfe an die Hand gegeben.
Bereits seit einigen Wochen liegt deshalb in den Schulen die dreiseitige Checkliste aus, die die Möglichkeit bietet, sich im Vorfeld über Interessen und Wünsche für den Messebesuch klar zu werden.
Anhand dieser Liste und mit dem Magazin Start it! an der Hand, kann man sich dann getrost auf den Weg zur Messe machen. Die Checkliste sieht vor, den Fokus auf drei Berufe einzuschränken. Danach können sich die Interessenten anhand des Magazins Start it! einen Überblick verschaffen, welche Aussteller bzw. Firmen diesen Wunschberuf und Ausbildungsplätze dazu anbieten.

Fragenkatalog vorbreiten hilft
Es ist gut, sich diese Firmen und Institutionen zu notieren. Danach werden die Messebesucher auf der Checkliste dazu aufgefordert, sich drei Fragen zu überlegen, die sie den Ausstellern stellen möchten. Beispiele helfen weiter: Was zeichnet den Beruf aus? Was erwartet der Betrieb von seinen zukünftigen Auszubildenden? Welcher Schulabschluss ist mindestens nötig? Welche Schulfächer sind besonders wichtig? Welche Charaktereigenschaften sind bei der Auswahl der Auszubildenden wichtig? Bis wann soll man sich bewerben? Und an wen die Bewerbung adressieren? Soll man sich schriftlich oder online bewerben? Kann ich ein Praktikum machen? An wen kann ich mich wenden beim Betrieb? Was bietet der Betrieb besonderes?
Anhand dieser Fragen sind schon mal die wichtigsten Punkte abgeklärt. Natürlich ist es gut, das Gespräch einfach fließen zu lassen. Wenn die Interessenten an drei Ständen diesen Fragenkatalog durch haben, dann ist erst einmal Zeit für eine Pause. Und vielleicht die Zukunft näher gerückt. Unter www.berufenet.arbeitsagentur.de, www.ostwuerttemberg.ihk.de, www.planet-beruf.de und www.ihk-lehrstellenboerse.de kann man sich bis zu einem passenden Beruf durchnavigieren. Vielleicht kann man so die Berufsfelder schon ein bisschen einschränken. Danach ist es sinnvoll zu schauen, welche Unternehmen und Einrichtungen den eigenen Wunschberuf ausbilden. Die ganze Liste der Aussteller befindet sich im Magazin Start it!
Sibylle Schwenk
© Gmünder Tagespost 04.02.2015 17:33
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