„Herr Ruthenbeck, treten Sie zurück“

Zum VfR Aalen:
Gegen Darmstadt 98 (0:0) kein Tor geschossen, in Kaiserslautern (0:1) kein Tor geschossen, gegen Ingolstadt (1:1) kein Tor aus dem Spielverlauf geschossen (...). Jetzt gegen Sandhausen wieder kein Tor geschossen und 0:2 verloren. In der Vorrunde 2014 ganze 14 Tore und jetzt in der Rückrunde bei vier Spielen ein Tor geschossen (Elfmeter). Diese Ergebnisse zeigen klar auf, dass, nach namhaften Abgängen, zu Beginn der Saison Fehleinkäufe getätigt wurden. (Die 2. Bundesliga braucht keine Perspektivspieler, sondern adäquate Verstärkungen.) Zur Winterpause wurden jetzt wieder fünf Spieler geholt, die mehr perspektivisch einzustufen sind anstatt Verstärkungen, die den VfR sofort weiterbringen.
Herr Ruthenbeck, als Sie zum VfR kamen, waren Sie Trainer der U 23. Der Vorstand des VfR Aalen gab Ihnen die Chance, in der Zweiten Bundesliga Fuß zu fassen. Im ersten Jahr nutzten Sie diese Chance mit der Hasenhüttl-Mannschaft. Jetzt aber, in der zweiten Saison, steht durch viele Fehleinkäufe und ständige Umstellungen der VfR schon zu lange auf einem Abstiegsplatz. Es kann nicht sein, dass Sie als Trainer nach einem verlorenen Spiel sich vor die Presse stellen und mitteilen: Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden, denn sie lief im Spiel 123,8 Kilometer, haben 253 Sprints angezogen und 550 Tempoläufe gemacht, die 7,7 Kilometer lang waren. Haben wir denn jetzt Leichtathleten in der Mannschaft und keine Mannschaft, die Tore schießt und damit Spiele gewinnt? Diese Situation hatte der VfR schon einmal, dann kam Herr Hasenhüttl und rettete den VfR vor dem Abstieg. Herr Ruthenbeck, treten Sie jetzt zurück und geben Sie dem VfR die Chance, durch den neuen Impuls eines neuen Trainers, noch den Klassenerhalt zu erreichen. Werner F. Bickelhaupt, Aalen
© Gmünder Tagespost 03.03.2015 20:22
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.