. . . und um Kunst, Kultur und Musik

Der Sonntagnachmittag steht im Zeichen von Vorträgen rund um Kräuter - so etwa um 11 und 16 Uhr. Einen Freiluftgottesdienst wird es ebenfalls geben, bei schlechter Witterung findet er im Gebäude statt.
  • Die Band „Practice“ (hier ohne Sängerin) zeigt am Sonntag, was für sie handgemachte Musik ist. Foto: PR/Walther
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Mayer: „Ich bin leidenschaftliche Gärtnerin, die in einem Zeckenparadies lebt. Da ist es mehr als gut zu wissen, wie genau man sich davor schützt.“ Am Sonntag referiert Uwe Mengel von Uhlig-Kakteen um 13 Uhr über die „stacheligen Kerle“, von denen er begeistert ist. „Pflege von Kakteen und Sukkulenten leicht gemacht“, so nennt sich sein Vortrag, in dem er seine Begeisterung für Kakteen an die Zuhörer weitergeben möchte. „Kakteen werden immer abgetan, als ob sie keinen Reiz hätten. Dabei sind sie unglaublich faszinierend und haben tolle Blüten.“Die Besucher zu begeistern - das ist auch das Ziel der Band „Practice“. Die fünfköpfige Gruppe - vier Jungs und eine Sängerin - zeigt am Sonntagnachmittag um 15 Uhr, dass „handgemachte Musik“, wie Bandmitglied Jonas Wagner sagt, nach wie vor einen außergewöhnlichen Reiz besitzt: „Wir haben uns aus Überzeugung der akustischen Musik verschrieben.“ Das Repertoires der Nachwuchsband aus Westhausen ist ein breites: Mal zeigen sie leidenschaftliche, getragene Songs, dann wieder Lieder, die in Richtung Rock und Pop gehen -stets aber passend zum Ambiente der „SchlossGartenträume“. Musikalisch wird es auch beim ökumenischen Freiluft-Gottesdienst am Sonntagmorgen von 9 bis 10 Uhr, wenn der Posaunenchor Lauchheim-Westhausen den Gottesdienst des Wasseralfinger Pfarrers Bernhard Richter umrahmt. „Ich freue mich sehr darauf, in diesem besonderen Rahmen der Gartenmesse einen Gottesdienst zu halten“, sagt Richter. Bei schlechter Witterung ist der Gottesdienst im Gebäude von Schloss Kapfenburg. Auch der Gesangverein „Concordia“ aus Lauchheim zeigt am Sonntag, um 14 Uhr, lockere Musik zum Thema „Sommer, Sonne, Liederzeit“. Nicht nur das Schloss an sich, auch der Verein „Heimatliebe Niederalfingen“ sorgt für ein historisches Flair. So zeigen sich Vereinsmitglieder an beiden Messetagen in historischen Gewändern, die sie für den mittelalterlichen Markt auf der Marienburg Niederalfingen selbst angefertigt haben. Und für die Kinder gibt es eine Hüpfburg.
© Gmünder Tagespost 24.06.2015 19:19
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