80ER-FEST DES JAHRGANGS 1935 SCHWÄBISCH GMÜND

Ein guter Schluss ziert alles

Schon mit 21 Jahren gründeten die heutigen 80er ihren AGV 1935. Die Mitglieder wollen auch nach der Vereinsauflösung im September ihre gemeinsamen Aktivitäten fortsetzen.
  • Der AGV 1935 – hier beim 70er Fest – ist ein sehr aktiver Verein. Drum wird auch das 80er-Fest gebührend gefeiert, mit allem, was dazugehört. Foto: Schweitzer
Den bunten Reigen der Jahrgangsfeste in Schwäbisch Gmünd beschließen am Samstag, 11. Juli, die Mitglieder des Altersgenossenvereins 1935. Zum fünften Mal werden sich die 1935er in einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt begeben. Zum fünften Mal werden sie den „Alois“ vom Johannisturm hören und sich zum fünften Mal groß feiern lassen.Der älteste der Gmünder Altersgenossenvereine ist der AGV 1935. Bereits im Alter von 21 Jahren gründeten 40 Gmünder „Jungbürger“ am 13. Dezember 1956 den AGV 1935. Die Gründungsversammlung fand im „Schwabenbräu“ statt. Der erste Vorsitzende war Erwin Seitler. Das erste Fest fand 1965 statt, die Altersgenossen wurden 30.
Bereits im Folgejahr feierten die 1935er zehn Jahre AGV. Danach ruhte das Vereinsleben, die meisten Mitglieder orientierten sich mehr beruflich und familiär. 1970 feierte die muntere Truppe ihr 35er-Fest im „Weißen Ochsen“. Danach blühte das Vereinsleben wieder auf und gemeinsam wurden Ausflüge und andere Veranstaltungen unternommen.
Der Höhepunkt war das 40er-Fest, 69 AGVler nahmen an diesem ersten großen Auftritt in der Gmünder Innerstadt teil. In den folgenden Jahren gab es zu jeden „runde und halbrunde“ Datum ein Fest oder einen Ausflug.
Seit sieben Jahren hat Kurt Büttner den Vorsitz. „Ich bin stolz und glücklich meine 80er bei ihrem letzten großen Auftritt begleiten zu dürfen“, freut sich der Pensionär. manche Altersgenossen reisen dafür extra aus Südafrika und Amerika an.
34 Altersgenossen Baujahr 1935 werden vom 9. bis 13. Juli gemeinsam ihr 80er-Fest feiern. Das Festwochenende beginnt am Donnerstag mit einem Eröffnungsgottesdienst in der Augustinuskirche. Am Freitag werden Gestecke an den Grabstellen der seit dem 70er-Fest verstorbenen Altersgenossen niedergelegt.
Am Samstag steht der große Umzug durch die Innenstadt an. Nach so viel Feiern ist am Sonntag Ruhetag. Am Montag geht es mit den Partnern auf die Blaufahrt. Wohin die Fahrt geht, verrät Kurt Büttner nicht: „Sonst wäre es ja keine Blaufahrt“, zwinkert er.
Nach dem 80er Fest wird der Verein im September offiziell aufgelöst. „Das heißt aber nicht das Ende der gemeinschaftlichen Aktivitäten. Unser Stammtisch bleibt bestehen.“ Schließlich peilen die 1935er ja auch das gemeinsame 90er Fest an.
Und im Dezember 2016 heißt es 60 Jahre AGV 1935, „Gründe zum Feiern gibt es immer“, schmunzelt Kurt Büttner. Andrea Rohrbach
© Gmünder Tagespost 08.07.2015 21:09
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