Eine Aufgabe geben

„Der Hausmeister und der Asylant“ und „LEA – Gerüchte und Fakten“
Mit großer Freude habe ich den Artikel über Sotir Shakiri und Werner Haas gelesen! Scheinbar gibt es außer Furcht und Skepsis (welche leider oft in Hass umschlägt), auch so etwas wie Verständnis und Herzlichkeit. Das Beispiel des jungen Albaners führt doch vor Augen, dass es wichtig ist, Menschen in seiner Lage eine Aufgabe zu geben. So wie Herr Haas es sagt: Sotir Shakiri ist Asylant. Aber er hat auch erkannt, er ist nicht nur das! In erster Linie ist er Mensch, einer wie Du und ich, einer der ein sicheres und schönes Leben, für sich und seine Familie haben will. Menschen wie Sotir Shakiri oder die Menschen, die in der LEA untergebracht sind, verlassen ihre Heimat nicht aus Spaß. Kriege und Unruhen machen ein sicheres Leben dort nicht mehr möglich. Kann man sich das nicht vor Augen führen? Ich persönlich stelle mir immer wieder die Frage, was ich tun würde, sollte ein ‘Leben’ in unserem Land nicht mehr möglich sein. Auch ich würde flüchten und hoffen, dass ich Unterschlupf gewährt bekomme und mich Menschen wie Werner Haas an die Hand nehmen, um mir zu zeigen, dass ich in erster Linie Mensch und nicht nur ein Asylant oder Flüchtling bin.Sandra Bayer-Sarcevic, Aalen
© Gmünder Tagespost 08.07.2015 21:39
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