„Nicht vergleichbar“

Zum Leserbrief: „Nicht alles ist teuer“ vom Samstag:
Den angeblichen Stammtischparolen muss man hier energisch widersprechen. Die Fluchtbewegung aus Afrika und den Balkanstaaten kann man in keiner Weise mit der Fluchtbewegung nach dem zweiten Weltkrieg vergleichen. Es handelt sich hier überwiegend um Wirtschaftsflüchtlinge die unsere Sozialleistungen ausnützen. Des Weiteren ist es sehr bedenklich, dass die Flüchtlinge erhebliche Geldbeträge von zirka 4000 Euro ja bis zu 15 000 Euro pro Person an die Schlepper bezahlen können. Auch haben die Flüchtlinge teils hochqualifizierte Berufe wie zum Beispiel Ärzte, Ingenieure, Techniker und so weiter. Diese Berufe werden in den Heimatländern beim Wiederaufbau benötigt. Es sind überwiegend junge Menschen, wie sollen die alten Menschen in diesen Ländern überleben. Wir sind auch nicht an den Zuständen in Afrika und im Nahen Osten Schuld. Ich frage mich wo die ganzen Gelder für Entwicklungshilfe und Spendengelder hingeflossen sind. Wir müssen uns auch klar machen, dass wir nicht das Sozialamt der Welt sind. Im eigenen Land haben wir auch arme Menschen mit kleinen Einkommen beziehungsweise mit kleinen Renten. Durch prekäre Arbeitsverhältnisse schaffen wir die Hartz-IV-Empfänger von morgen. Thomas Hegele,
Aalen-Wasseralfingen
© Gmünder Tagespost 19.08.2015 19:36
1296 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.