„Es war Wahlkampf“

Zum Besuch von Ministerpräsident Kretschmann und Herausforderer Wolf in der LEA:
Nur wenn man beide Augen zudrückt, lässt sich der kurzfristig eingeschobene Besuch von Ministerpräsident Kretschmann vor seinem Herausforderer Wolf von der CDU nicht als Wahlkampfmanöver verstehen, hatte der Ministerpräsident dies doch als Zufall dargestellt. Nun, dies ist eine Schutzbehauptung. Zeugen dafür waren die hierfür mehr oder weniger herbeizitierten OB Hilsenbek und Landrat Pavel, die mit angebitterter Miene die Staffage abgeben mussten, in einem Raum, der durch die Sommerhitze in einen Glutofen verwandelt worden war.
Doch was gab es Neues? Alles beim alten, trotz mehrerer Flüchtlingsgipfel. Auch Ministerin Öney hatte dieses „Deja-vu-Erlebnis“, denn sie war ja schon mal dagewesen. Die Verwaltungshoheiten von Stadt und Land haben doch besseres zu tun, als für Prominente Besucher die Führer zu spielen.
Wie sagte doch LEA-Leiter Weiß in großer Klarsichtigkeit, die bei der Blauäugigkeit seiner Partei, den Grünen, abgelehnt wird? – „Die Realität hat uns links und rechts überholt.“
Dr. Guido Hegele, Heuchlingen
© Gmünder Tagespost 19.08.2015 19:36
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