Politik muss Lösungen finden

Zum Auftrag der Politiker bei Konflikten:
„Die Geschehnisse nach Ende des Zweiten Weltkrieges müssen uns Mahnung und Auftrag sein. Für die Politiker sollte es Pflicht und Auftrag sein, an der Lösung kriegerischer Auseinandersetzungen mitzuwirken. Entgegen jeglicher Vernunft verpflichtet die Europäische Union ihre Mitgliedsstaaten zur militärischen Nach- und Aufrüstung und investiert Milliarden Euro für neue Technologien. Es ist nicht zu erkennen, dass die mit dem Friedensnobelpreis ausgestattete Europäische Union und der Präsident der USA ihrer Verantwortung gerecht werden. Der aus militärstrategischen und profitorientierten Gründen erfolgte Verkauf von Waffen in Konfliktregionen löst Probleme nicht.
Das von Dr. Joachim Bläse beschriebene Flüchtlingsdrama hätte verhindert werden können, wenn die Flüchtlinge in den Aufnahmelagern im Libanon, Jordanien und der Türkei finanziell unterstützt und mit Lebensmitteln und Medizin versorgt worden wären. Die westliche „Wertegemeinschaft“ hat versagt, da sie die Not der Menschen ignorierte. Die Folgen sind Vertreibung und Elend. Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt aus Flüchtlingslagern zu rekrutieren, ist egoistisch und kein Nutzen für die zurück Gebliebenen.“
Alfred Rupprecht
Schwäbisch Gmünd
© Gmünder Tagespost 16.09.2015 16:37
3724 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

Frieder Kohler

Heute schon gelesen (Politik):

Auswärtiges Amt baut auf bessere Krisenprävention: auf Sand!

Wie weit dürfen diese Experten den Vereinigten Staaten den Spiegel vorhalten und der Kanzlerin Merkel das Grundgesetz als Argumentationshilfe unter das Kopfkissen legen? Zur Vertiefung des Themas empfehle ich https://www.youtube.com/watch?t=1459&v=qDQxf_bpZRE , damit Sie erkennen, wer Täter und Gehilfe der sichtbaren "Krisen" ist: Nie wieder Krieg, Frieden schaffen ohne Waffen, aus Schwertern Pflugschare? Welch ein Irrtum!