Strafe muss her

Zum „Kommentar“ von Andreas Böhme, vom 26. September, Seite 1:
„Viele Politiker lassen jede Sauerei durchgehen, wenn es ihrer Popularität dient, obwohl sie täglich andersrum reden. Wer aber schreibt, die immer größer werdende Lücke zwischen Autoabgas- und Verbraucherzahlen sei wie die „Welten, die zwischen Labor und dem wirklichen Leben klaffen,“ beleidigt die wissenschaftlichen Laborarbeiter, die für die Verbesserung der Menschen und der Umwelt forschen und arbeiten, weil ihre Produkte dieses Ergebnis seit Jahrhunderten erbringen. Laborarbeiter, die dazu da sind, eine immer schlimmer werdende Vergiftung von Menschen und Umwelt zu verschleiern, handeln verbrecherisch. Sie, ihre Chefs und die Firmen, die sie viel besser bezahlen als echte Wissenschaftler, verdienen es sehr wohl, bestraft zu werden. Es liegt eine tiefe Ironie darin, dass der whistle blower im Falle VW German heißt – und auch eine Mahnung in der Erkenntnis: ‘Es gibt nichts so fein gesponnen, es kommt alles an die Sonnen.’“ Dr. Paul Anderson, Aalen
© Gmünder Tagespost 28.09.2015 22:05
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