Leserbeitrag von Harald Seiz

Flüchtlingskrise – das Merkel-Syndrom

Als Rechtfertigung ihres Verleugnens der Überforderung der Deutschen durch die Flüchtlingsflut ist Merkel wieder auf den Marx
gekommen.
„Ich halte es mal mit Kardinal Marx, der gesagt hat: ,Der Herrgott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt’“ (Quelle: Deutschlandfunk)
Man könnte das psychologisch als demente regressive Störung deuten. Als Rückfall der Pastorentochter auf die Stufe ihrer Existenz in der früheren DDR, wo ein Bekenntnis zum Marxismus Voraussetzung für die Aufnahme in eine Elite-Uni gewesen sein dürfte. Frustration über den Liebesentzug ihrer Partei könnte die Symptome verstärkt haben.

Vielleicht resultiert ihr esoterischer „Lösungsansatz“ aber aus ihrem
gnadenlosen Opportunismus, und da kommt ihr jeder beliebige Marx recht, wenn er nur ihrem Vorteil und Machterhalt dient.

Merkel sollte den Herrgott aus ihren politischen Taktikspielchen heraushalten. Die Ursache der Not der Flüchtlinge ist nicht der Hergott, sondern ihre eigene zynisch neoliberale Politik. Seit Jahren flehen die Hilfsorganisationen sie um Geld an, um Hilfe in den Lagern vor Ort zu leisten! Sie aber unterstützte die New-World-Politik der USA. Wo war da ihr christliches Pathos?

Gott war noch nie Ursache oder Lösung für herbeigemerkelte Probleme.
Merkel sollte einem Politiker mit Realitätssinn weichen. Das wäre ein erster Schritt und viele würden sagen: „Gott sei Dank“.

© Harald Seiz 06.10.2015 13:44
2534 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

Christian Bunke

Heute ist mir beim Radiohören klar geworden, um was es Frau Merkel geht: Es kam eine Meldung, wonach das Osloer Nobelkommitee sich gut vorstellen könnte, Frau Merkel wegen Ihrer Haltung in der Flüchtlingskrise den Friedensnobelpreis zu verleihen. Diese Frau benutzt Deutschland für Ihre persönlichen Ziele. Irgendwie erinnert mich das an die Endzeit von Kanzler Kohl. Der dachte zum Schluss auch, er ist allmächtig und unsterblich. Die Frau muss dringend in Rente.