Belastung zu hoch

Zu: „Große Lücke im Radwegenetz/ Hammerstadt-Tangente zur Westumgehung unnötig vom 27. Oktober“:
Der Sprecher der Agendagruppe „umweltfreundlich mobil“, Uwe Lutz, nutzt scheinbar das Wechselfieber im Rathaus, um mit ihm genehmen Zahlen die Ideen einer kleinen Bevölkerungsgruppe durchzusetzen.
Bereits in einem Upgrade zum Verkehrsentwicklungsplan (VEP) von 1995 wird 2006 sowohl auf den Anschluss zwischen Hammerstadt und Unterrombach an die B 29, wie auch auf die Straßenverbindung zwischen Hofherrnweiler und der B 29 (Anschluss AA-West) verzichtet. Die Kfz-Belastung für 24 Stunden wurde auf 13 000 Kfz in der Ortsdurchfahrt Unterrombach, Bereich Bottich, prognostiziert.
Im Basisszenario zum VEP 2030 (in Arbeit) werden für 2030 knapp 15 000 Kfz an dieser Stelle prognostiziert. Diese Verkehrsbelastung war allerdings bereits im März 2015 vorhanden, was die Verkehrsteilnehmer und Anwohner täglich erleben.
Der breiten Öffentlichkeit in Aalen wird natürlich unterschlagen, dass je nach Ausbaumaßnahme die Verkehrsbelastung auf unter 8000 Kfz in der Wellandstraße gedrückt werden kann. Übrigens soll für eine ähnliche Belastung in Ebnat eine 2,3 km lange Umgehungsstraße durch die freie Landschaft gebaut werden.
Die Radfahrer aus der Weststadt haben bereits jetzt drei sichere Trassen in die Innenstadt ohne den signalisierten Bereich an der Kreuzung Hofherrnstraße/ Steinertgasse befahren zu müssen.
Wir Weststadtbürger sollten endlich aufwachen und uns nicht länger als Bürger zweiter Klasse behandeln lassen.
Herbert Gail, Aalen
© Gmünder Tagespost 28.10.2015 21:02
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