Armseliger Kniefall

Zum Bericht „SWR lässt AfD außen vor“:
Ich bin, weiß Gott, kein Rechtspopulist und sehe deren Agieren auch mit kritischem Blick. Aber an die zehn Prozent der Bürger dieses Landes einfach zu ignorieren und totzuschweigen ist allerunterste Schublade. Zehn Prozent der Bürger würden derzeit AfD wählen – sind diese Bürger Kriminelle? Sind diese Bürger rechte Chaoten? Warum nur beteiligt sich auch der SWR an der Verharmlosung der Probleme und Sorgen der Bürger dieses Landes? Ist es wirklich so schlimm, der Wahrheit ins Auge zu sehen? Das Flüchtlingsthema ist nun einmal derzeit das Thema, das die Menschen bewegt und für Sorgen und Probleme (wie etwa in Köln und anderen Städten in der Silvesternacht) ursächlich ist. Und scheinbar ist diese AfD die einzige, die den Mut hat, sich dem fortwährenden verharmlosenden Geschwätz der politischen Duckmäuser entgegenzustellen. Die Wahrheit, die derzeit auch von den Medien unrealistisch verzerrt dargestellt wird, darf und muss man in diesem Land sagen dürfen. Ein Totschweigen von Ängsten und Problemen macht die Situation nicht besser, ja sorgt gar für einen Vertrauensverlust in die sogenannte politische Elite. Die Wahrheit, um die es geht, ist einfach: Mama Merkels Flüchtlingspolitik ist gescheitert, die Bürger und auch Parteifreunde begehren auf, machen ihren Protest öffentlich – wir werden und wollen das nicht mehr schaffen! Warum nur hat der SWR nicht den Schneid, den etablierten Parteigrößen entgegen zu treten und festzulegen, dass eine Diskussionsrunde nur mit den – vereinfacht ausgedrückt – Vertretern der besorgten 10 Porzent der Bevölkerung machbar ist? Man muss an dieser Stelle einfach konstatieren: Der SWR hat vor CDU, SPD, Grünen und der bedeutungslosen FDP einen armseligen Kniefall gemacht.
Hannes Marcinkowski,
Neresheim
© Gmünder Tagespost 20.01.2016 22:24
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