ALTBAUSANIERUNG DIE FÖRDERTÖPFE SIND VOLL

Schöner Wohnen – und der Umwelt einen Dienst erweisen

Derzeit gibt es große Unterstützung bei der energetischen Sanierung und Modernisierung des Eigenheims.
  • Sanierung heißt nicht nur Energieeffizienz. Allein ein neuer Boden kann für ein Plus an Behaglichkeit sorgen. Foto: akz
  • Sanierung heißt nicht nur Energieeffizienz. Allein ein neuer Boden kann für ein Plus an Behaglichkeit sorgen. Foto: akz
Es gibt viele gute Gründe, sein Eigentum energieeffizienter zu gestalten. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für Sanierungen und Modernisierungen waren allerdings selten so günstig wie derzeit. Mit verschiedenen Programmen will die Bundesregierung die Energiewende beschleunigen, und die Kreditzinsen sind am Boden.Das Bessere ist der Feind des Guten. Erst im Juli 2015 hatte die KfW-Bankengruppe die Konditionen ihrer Förderprogramme zur energieeffizienten Sanierung verbessert. Zum Jahresbeginn 2016 folgte die nächste frohe Kunde für Modernisierer. Für den Heizungsaustausch oder den Einbau einer Lüftungsanlage wird eine zusätzliche Förderung gewährt.

Kombilösungen gefördert
Wer sanieren will oder größere Umbauten in seinem Eigenheim plant, hat einen weiteren Grund zur Freude: Erstmals werden auch Kombinationslösungen finanziell unterstützt. Die Bestandssanierung wird zudem mit günstigen Krediten oder Zuschüssen in Höhe von bis zu 30.000 Euro gefördert.
Die Finanzierung eines Baus oder einer umfassenden Modernisierung verlangen zwar Investitionen. Das Beispiel zeigt aber, dass sie sich momentan sehr günstig stemmen lassen. Der Bedarf ist groß, nicht zuletzt auch durch die zunehmende Nachfrage nach altersgerechten und barrierefreien Wohnungen.
Der Staat fördert Um- und Ausbaumaßnahmen auf verschiedenen Wegen. Wer seinen Eigenanteil über Kredite finanzieren will, kann dies zu Zinssätzen realisieren, die weiterhin auf einem historisch niedrigen Stand sind. Nicht zu vergessen: Wer alte Fenster austauscht, die Wärmedämmung verbessert oder auf Sonnenstrom und -wärme setzt, erweist der Umwelt einen guten Dienst.

Energieberatung im Ostalbkreis
Zum Sparen muss es übrigens nicht immer gleich die ganz große Lösung sein: Auch Energieberatungen werden gefördert. Dank Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums kann ein Basischeck der Verbraucherzentrale schon ab 10 Euro in Anspruch genommen werden.
Im Ostalbkreis nimmt der Verein EnergiekompetenzOstalb e.V., kurz EKO genannt, diese Funktion der regionalen Energieagentur war. Im EKO-Energieberatungszentrum in Böbingen, dessen Trägerschaft der Ostalbkreis übernommen hat, und in einzelnen Städten und Gemeinden erhalten die Bürger des Ostalbkreises die entsprechenden energetischen Erstberatungen. In der Ausstellung des EKO in der Dr.-Schneider-Straße 56, in Böbingen informiert das EKO kostenlos nach telefonischer Vereinbarung persönlich zu allen Fragen im Energiebereich.
Das EKO – Energieberatungszentrum des Ostalbkreises wird auf der 29. Handwerkerausstellung „Rund ums Haus“ vom 27. bis 28. Februar im Congress-Centrum Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd mit einem Stand vor Ort sein. Die Fachleute werden dort zu Themen Energieeinsparung, Gebäudeneubau und -sanierung, Modernisierung von Heizung und Lüftung, Förder- und Zuschussmöglichkeiten sowie zum Einsatz von erneuerbaren Energien beraten.
© Gmünder Tagespost 12.02.2016 18:30
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