Abschied vom Verteilen?

Zu "gigantische Abschreibung" und "Abschied vom Verteilen":
Beim Lesen dieser Artikel wird es einem einfachen Bürger mulmig im Magen. Noch mehr muss dies bei arbeitslosen Mitmenschen der Fall sein. Wie und wo können diese noch protestieren?
Da will ein gigantischer Konzern 50 Millionen Euro von der Steuer absetzen. Eine Summe, die auf zwielichtigem, kaltschnäuzigem Geschäftsgebahren fußt. Die Umstände der feindlichen Übernahme der Firma Mannesmann durch Vodafone sind aufmerksamen Bürgern noch in stärkster Erinnerung. Da kann man nur hoffen, dass dieser raubtierkapitalistische Raubzug durch Bundestag, Europarat und wenn nötig vom europäischen Gerichtshof verhindert werden kann. Freiheit ist auch der Gerechtigkeit verpflichtet!
Herrn Westerwelle und der FDP muss ich hier schon die Frage stellen, ob das der Weg zur "fairen Gesellschaft" und der "Abschied vom Verteilen" ist. Der menschenfeindliche Wettbewerbskrieg der globalisierten Marktwirtschaft lässt Fairness und Menschlichkeit nicht erkennen. Eigenvorsorge setzt Möglichkeit auf Arbeitsplatz mit gutem Verdienst voraus!Gottfried Schmid, Aalen
© Gmünder Tagespost 11.06.2004 00:00
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