SPD verursacht Parteigründung

Der Konflikt einiger linker SPDler mit dem umstrittenen SPD-Reformkurs könnte zur Gründung der Partei für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit führen (SchwäPo vom 19.06.2004). Dadurch würden die Linken in der SPD geschwächt meinen einige SPDler. Aber da sollen sie sich mal an der eigenen Nase packen! Da wird anderen die Schuld zugewiesen und soll ablenken und verschleiern wie die konservative, rechte Mehrheit der SPD seit Jahren die Demontage ihres linken Flügels betreibt. Auf Bundesebene möchte ich nur den Namen Lafontaine nennen. Und auf Landesebene hat Ulrich Maurer der SPD bestimmt viel gegeben, bevor er bei der Wahl zum EU-Spitzenkandidat, dank Ute Vogt, im hohen Bogen durchfiel, was dann auch zum Bruch zwischen den beiden führte. Übrigens wird mir immer die Milch im Kaffee sauer, wenn ich höre wie Ute Vogt krampfhaft versucht, die Berliner Reformen zu rechtfertigen. Ich meine, Reformen sind schon nötig, aber sollen statt der Arbeitslosigkeit die Arbeitslosen bekämpft werden? Herr Schröder soll das nur durchziehen und Esser und Co. werden es ihm danken aber auch Frau Vogt.
Georg Buchholz, Bopfingen
© Gmünder Tagespost 25.06.2004 00:00
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