Hier schreibt der Schwäbische Albverein OG Aalen

Rund um den Rechberg

Der Anstieg zum Rechberg heißt nicht umsonst „Pfefferweg“. Er wird so genannt, weil die Steigung ganz schön gepfeffert ist. Das vermuteten jedenfalls die Wanderer der Ortsgruppe Aalen, die sich bei fast hochsommerlichem Wetter an den Aufstieg machten. Durch lichten Frühlingswald, vorbei an schon blühendem Waldmeister und Wiesenschaumkraut ging es steil hinauf zur Wallfahrtskirche St. Maria. Die herrlichen Ausblicke zu den anderen Kaiserbergen Stuifen und Hohenstaufen entschädigten für den schweißtreibenden Weg.
Nach einem Besuch der Wallfahrtskirche ging es weiter zur Ruine Hohenrechberg, einer ehemaligen Stauferburg. Dort erläuterte Carla Sebera die Geschichte der Ruine, die der Stammsitzes der Grafen von Rechberg war. Sie wurde nie erobert, erst ein Blitzschlag zerstörte sie. Auch der Weg rund um den Rechberg bot spektakuläre Aussichten auf die höchsten Erhebungen der Alb und auf blühende Büsche und Bäume.
Nach dem Abstieg führte Sebera die Wanderer noch zu einem Geheimtipp: zu Stegos Museumscafé in Spraitbach, wo bei selbst gebackenem Kuchen der Blick noch einmal über den Rechberg schweifen konnte.
Die nächste Wanderung der Ortsgruppe Aalen des Schwäbischen Albvereins führt „Auf den Spuren der Kelten“ rund um den Ipf am Sonntag, dem 6. Mai. Weitere Infos unter www.aalen.albverein.eu

© Schwäbischer Albverein OG Aalen 23.04.2018 17:49
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