Hier schreibt die Kolpingsfamilie Aalen

Satzungsänderung und Neuwahlen bei der Kolpingsfamilie Aalen 2018 im Zeichen des 50-jährigen Hüttenjubiläums

Auf ein ereignisreiches Jahr 2017 konnte die Kolpingsfamilie Aalen bei ihrer Mitgliederversammlung zurückblicken. Davon zeugten die einzelnen Berichte. Einstimmig wurde eine neue Satzung beschlossen.

Strukturelle und gesetzliche Änderungen der vergangenen Jahre sowie die ver-bindliche Vorgabe einer Mustersatzung durch das Kolpingwerk Deutschland waren der Anlass, die Satzung der Kolpingsfamilie Aalen zu überarbeiten und anzupas-sen, so der 1. Vorsitzende, Martin Joklitschke. Die Versammlung folgte einstimmig dem vom Vorstand vorgelegten Satzungsentwurf. Joklitschke ließ in seinem Bericht – auch im Namen des verhinderten Schriftführers Klaus Wagner – das vergangene Jahr nochmal Revue passieren. Religiöse, politische und gesellige Veranstaltun-gen prägten das Leben der Kolpingsfamilie. Sehr gut besucht war der Politische Dämmerschoppen mit Bürgermeister Wolfgang Steidle auf der Kolpinghütte.

Joklitschke bedauerte, dass der Kolpingchor nach 70 Jahren nun zum Jahresende seinen Singbetrieb einstellen musste. „Der Kolpingchor war ein wichtiges Aushän-geschild und ein wichtiger Repräsentant der Kolpingsfamilie“, so der 1. Vorsitzende. Auch die Frauengruppe, die seit einigen Jahrzehnten bestand, hatte im Dezember ihre letzte Zusammenkunft. „Das gibt Anlass, über die zukünftige Struktur der Kol-pingsfamilie nachzudenken“, resümierte Joklitschke und regte an, den im Herbst 2012 begonnenen Zukunftsprozess der Kolpingsfamilie Aalen fortzusetzen.

Wolfgang Lutz berichtete vom letzten aktiven Jahr des Kolpingchors und erwähnte die Mitgestaltung von Gottesdiensten und weltlichen Veranstaltungen. Die Senio-rengruppe traf sich regelmäßig, so Ottmar Ackermann. Die Aktivitäten reichten von einer gut besuchten Krippenfahrt nach Bad Wörishofen, über Ausflüge, verschie-dene Vorträge bis hin zu einem Herbstfest. Für die Kolpinghütte Albuch sprach Lilo Ackermann. Sie betonte, dass sich die Aufgabenverteilung im Hüttenausschuss bewährt habe, und sie bedankte sich für das gute und vertrauensvolle Miteinander. Mit großem ehrenamtlichem Engagement konnten 28 reguläre und 24 Sonderbe-wirtschaftungen gut gemeistert werden. Der 2. Vorsitzende, Hans-Peter Huber, in-formierte über den Baufortschritt der Behindertentoilette in der Kolpinghütte. Leider habe sich der Bau verzögert und konnte deshalb nicht zum Beginn der diesjährigen Hüttensaison fertiggestellt werden. Er rechne aber damit, dass die Toilette in Kürze genutzt werden kann.

Lore Maier ließ das letzte Jahr der Frauengruppe Revue passieren. Auf dem Pro-gramm standen unter anderem Informationen zum neuen Pflegegesetz, eine Mai-andacht, ein Stadtrundgang und eine Adventsfeier. Der fehlende Nachwuchs führ-te nun dazu, diese Gruppe aufzulösen. „Der Familienkreis ist eine nette und vor al-lem flexible Gruppe, deren über 20 Mitglieder viele eigene Ideen haben“, führte Susanne Joklitschke aus. Bei den zehn Treffen im vergangenen Jahr standen un-ter anderem Kegeln, Wanderungen, eine Stadtführung und verschiedene Besichti-gungen wie z.B. die Weihnachtsausstellung von Theresia Nagler in Unterschneid-heim, das Königsbronner Kannenmuseum oder Schloss Kapfenburg auf dem Pro-gramm.

Präses Ottmar Ackermann rief die zahlreichen kirchlichen und religiösen Veranstal-tungen in Erinnerung. „Als Kolpingmitglieder sind wir aufgerufen, aktiv unseren Glauben zu leben“, so die Botschaft Ackermanns. Er ging insbesondere auf den aktuellen Zukunftsprozess des Kolpingwerkes Deutschland ein, der auch ernsthaf-te Fragen für das Selbstverständnis der Kolpingsfamilie Aalen aufwerfe. In seinem Bericht konnte Kassierer Franz Heindl auf eine solide Kassenlage verweisen. Kas-senprüfer Willi Merz bescheinigte ihm eine ordnungsgemäße und korrekte Kassen-führung. Auf Antrag von Kassenprüfer Albert Winkler wurde Franz Heindl einstim-mig entlastet. Die Entlastung des Vorstands erfolgte auf Antrag von Wolfgang Lutz ebenfalls einstimmig.

Bei den Neuwahlen wurden Martin Joklitschke als 1. Vorsitzender und Martin Wag-ner als weiteres Vorstandsmitglied in ihren Ämtern für weitere drei Jahre bestätigt, ebenso die beiden Kassenprüfer Willi Merz und Albert Winkler. Joklitschke appel-lierte vor seiner Wiederwahl an die Mitglieder, sich in den kommenden drei Jahren ernsthaft um eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu bemühen. In seinem Ausblick verwies Joklitschke auf das 50-jährige Jubiläum der Kolpinghütte, das im Rahmen des diesjährigen Gartenfestes am 1. Juli gefeiert wird.

© Kolpingsfamilie Aalen 26.04.2018 09:32
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