Zwei Pilger wollen nach Santiago de Compostela

Wanderung Jakobus, wir kommen! Vater & Tochter auf dem Jakobsweg
  • Stefan Schmidt und seine Tochter Lotte auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela.

Unser Lesermarktchef Stefan Schmidt, der unsere Abonnenten und Neukunden betreut, hat sich zum zweiten Mal als Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela gemacht zum Grab des Heiligen Jakobus. Mit dabei ist seine Tochter Lotte, die gerade ihr Abitur gemacht hat. Zusammen nehmen die beiden Jakobus-Pilger rund 140 Kilometer von Portugal aus unter die Füße.

SchwäPo & GT begleiten die zwei auf ihrem Weg. Jeden Tag findet ihr eine Woche lang ihre Erlebnisse, aber auch praktische Tipps und Ratschläge. Denn der Jakobsweg ist ja für viele ein echter Lebenstraum. Und es gibt si in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden.

Nach dem Flug von Deutschland nach Galicien im Nordwesten Spaniens, sind unsere Pilger super-früh um 5.30 Uhr morgens mit dem Zug und dann per Bus zu ihrem Startpunkt in Portugal gefahren. Mit einem kräftigen „Los geht’s!“ machten sich Stefan und Lotte auf ihre Reise. Abends kommen erste Nachrichten und Fotos von der Strecke, als die beiden erschöpft ihr erstes Quartier erreichen:

„1. Etappe geschafft! Lotte macht das super, kein bisschen Gemeckere. Macht echt Spaß! Sind heute mit dem Schnellzug von Santiago nach Ourense, von da weiter nach Xunqueira de Ambia. Da sind wir gestartet. Auf dem Weg nach Ourense, schreibt der Reiseführer, ist die Wegbeschreibung hier oft schlecht und verwirrend; das nehmen wir uns zu Herzen - und verlaufen uns auch prompt … So wurden aus den geplanten 22 Kilometern zum Einlaufen am Ende satte 29,8 Kilometer. Die ersten 20 Kilometer liefen top, herrlich! Dann ging es mittags durch das Industriegebiet von Ourense. Wir waren insgesamt acht Stunden unterwegs – und sind total platt… Jetzt sitzen wir frisch geduscht und auf der schönen Plaza von Ourense. Das Cerveza schmeckt so gut wie nie - es ist genial! Was uns auffällt in Ourense: Etwa 70 Prozent der Geschäfte sind geschlossen, die Fenster leer. Echt schade, denn eigentlich ist Ourense eine schöne Stadt. Wir sind in einem einfachen etwas, etwas heruntergekommenen Hostel untergekommen. Ab morgen übernachten wir in den Schnarchsälen, also den Pilgerherbergen…

Fortsetzung folgt.

© Gmünder Tagespost 11.09.2019 12:35
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