Die Pläne für 2022

Neue Tiere und Gehege in der Stuttgarter Wilhelma: Darauf dürfen sich Besucher freuen

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Die Schneeleoparden-Drillinge Dawa, Karma und Nyima wurden 2021 zu Publikumslieblingen. Doch auch 2022 hat die Wilhelma viele Neuerungen in Planung.
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Die Wilhelma in Stuttgart hat für 2022 große Pläne. Mehrere neue Gehege sind geplant und dementsprechend werden auch weitere Tiere und Pflanzen einziehen.

Stuttgart - Der zoologisch-botanische Garten Wilhelma in der Landeshauptstadt Stuttgart* hat ein turbulentes, aber erfolgreiches Jahr hinter sich. Nachdem 2020 aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg* auch für den beliebten Zoo alles andere als einfach war, ging es im vergangenen Jahr deutlich bergauf. Da es in der beliebten Sehenswürdigkeit in Stuttgart* jedes Jahr neues zu entdecken gibt, zogen auch im vergangenen Jahr wieder neue Tiere in die Wilhelma. Im Jahr 2021 wurden viele Tierbabys in der Wilhelma geboren (BW24* berichtete), darunter beispielweise die beliebten Schneeleoparden.

Seit Mai 2021 wohnen die Netzgiraffen Sala und Nyiri in der Wilhelma* und im Juli bekam die Wilhelma Zuwachs an zwei neuen Seelöwen*. Auch im noch jungen Jahr 2022 hat der zoologisch-botanische Garten große Pläne. Laut einer Pressemitteilung der Wilhelma sind mehrere neue Gehege, neue Tiere und auch Pflanzen geplant. Wann genau Besucher sich von den Neuerungen vor Ort überzeugen können, hängt aber noch immer vom Verlauf der Coronapandemie ab.

Wilhelma in Stuttgart 2022: Asiatischer Bauernhof und Tigergehege

In der Wilhelma in Stuttgart ist aktuell vieles im Wandel. Die neue „Elefantenwelt“ in der Wilhelma*, die weltweit einzigartig ist, wird wohl erst im Jahr 2025 fertig sein und auch der 175 Jahre alte Pavillon im Eingangsbereich der Wilhelma wird saniert*. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr beendet werden. Doch auch für das laufende Jahr liegt das Augenmerk der Wilhelma auf den Projekten zur Weiterentwicklung. Laut der Pressemitteilung wird der Neubau für Kleinsäuger, Vögel und fleischfressende Pflanzen fertiggestellt und im Gebäude hinter dem Wintergarten ist bald eine Vielfalt vom Gürteltier über den Rennkuckuck bis zur Venusfalle zu bestaunen.

Diese Neuerungen in der Wilhelma könnten bereits an Ostern für die Besucher zugänglich sein. Die Eröffnung hängt jedoch vom Verlauf der Pandemie ab. „Um Engpässe zu vermeiden, können die Türen erst öffnen, wenn dort auch eine nennenswerte Zahl an Gästen eingelassen werden darf“, schreibt der Stuttgarter Zoo. Aktuell nimmt jedoch die Umgestaltung des oberen Parkbereiches immer deutlichere Formen an. Dort entsteht ein asiatischer Bauernhof mit Streichelgehege und nebenan wird die Baufläche für die künftige Tigeranlage vorbereitet.

Wilhelma erwartet Gäste aus „Downunder“: Koalas und Kängurus in Stuttgart

Für das Jahr 2022 plant die Wilhelma zudem die Eröffnung eines ganz besonderen Bereichs. In der Terra Australis sollen charakteristische Tiere aus „Downunder“ (Australien) zu bewundern sein. Vor allem können sich Besucher auf Koalas und Baumkängurus sowie auf mehrere nachtaktive Arten freuen. Im vergangenen Jahr kam einem Spaziergänger in Villingen-Schwenningen ein Känguru entgegen*. Schon bald sind die Beuteltiere auch im Stuttgarter Zoo heimisch.

Doch auch diese Pläne der Wilhelma sind noch immer dem Verlauf der Coronapandemie unterworfen. Wann genau die australischen Tiere einziehen können, steht noch nicht fest. Laut der Wilhelma wird der Baufortschritt von Lieferketten, der Preisentwicklung für Rohstoffe und der Personallage beeinflusst. Diese Faktoren sind in der Pandemie ständigen Schwankungen unterworfen. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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