Führungswechsel

Baden-Badens neuer OB Dietmar Späth tritt Amt an

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Dietmar Späth, Oberbürgermeister von Baden-Baden, aufgenommen vor seiner Wahl beim Rathaus von Muggensturm, dessen Chef er zuvor war.

In Baden-Baden hat der neue Oberbürgermeister Dietmar Späth seinen Dienst angetreten. Nach dem Kennenlernen der Mitarbeiter im Rathaus ging der neue OB am Freitag mit seiner Frau Susanne durch die Stadt. Der 59-Jährige will den Kurort für junge Menschen attraktiver machen und warb für ein neues Miteinander: „Ich möchte die Bürgerschaft eng mit einbinden.“

Baden-Baden - Beobachter sprachen nach dem ersten Tag von einem „neuen Stil“ im Rathaus.

Der parteilose frühere Bürgermeister von Muggensturm (Kreis Rastatt) hatte bei der Wahl Ende März mehr als 55 Prozent der Stimmen geholt. Seine Vorgängerin Margret Mergen (CDU) war zu der Abstimmung nicht mehr angetreten, nachdem sie in der ersten Runde nur auf 24,7 Prozent der Stimmen gekommen war. Zu spröde, zu einsam in ihrem Job - hatte man in der Stadt ihr schlechtes Abschneiden erklärt.

Späth, aus dem Ortenaukreis stammender Diplom-Verwaltungswirt und verheirateter Vater zweier erwachsener Söhne, war vor der Wahl im Kurort fast ein Unbekannter. Er hatte mit einer Charme-Offensive samt vieler roten Rosen die Herzen der Baden-Badener erobert. Im Wahlkampf hatte er auch auf seine Erfolgsbilanz in seiner bisherigen 6000-Einwohner-Gemeinde verwiesen: Muggensturm sei Vorzeigekommune im Land und schuldenfrei.

Baden-Baden ist bekannt ist für seine Thermen, die berühmte Spielbank, das größte deutsche Opernhaus und seine mehr als 200 Jahre alte russische Tradition. Der Kurort im Schwarzwald ist Welterbe-Stadt und hat 56.000 Einwohner. dpa

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