Covid-19 in Baden-Württemberg

Corona in Baden-Württemberg: Mehr Genesene als Infizierte – bald Normalität?

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  • Julia Cuprakowa
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Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus. Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen gibt es in unserem Corona-Ticker auf einen Blick.

  • In Baden-Württemberg gibt es bislang insgesamt 492.713 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz: 42,9), wovon schätzungsweise 466.157 Personen bereits genesen und 9.969 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben sind. (Stand: 31. Mai 2021)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind zurzeit 8.566 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 56,9), im Landkreis Heilbronn sind es aktuell 15.927 (7-Tage-Inzidenz 41,8). Der Hohenlohekreis verzeichnet 5.619 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 52,4). (Stand: 31. Mai 2021)
  • 28 Stadt-/Landkreise liegen derzeit unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen – die niedrigste Inzidenz weist momentan der Stadtkreis Heidelberg mit 13,6 auf (Stand: 31. Mai 2021).

An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung in diesem Artikel.

In unserem neuen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* informieren wir Sie ab dem 1. Juni über die aktuellen Entwicklungen. Dort gibt es alle Zahlen in der Übersicht und zum Nachlesen.

Seit Ausbruch des Coronavirus berichtet echo24.de* täglich und zuverlässig über alle aktuellen Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 3. Mai in diesem Artikel. Alle vorherigen Entwicklungen bis zum 2. Mai zum Nachlesen finden Sie in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* im Überblick.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt - Deutlich mehr Genesene als Infizierte

Update, 31. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt immer weiter und damit steigt die Hoffnung der Menschen auf mehr Normalität im Alltag. Wie das Landesgesundheitsamt am heutigen Montag mitteilte, haben sich „nur“ 266 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Somit steigt die Zahl an bestätigten Fällen im Land auf 492.713 Personen. Dagegen halten allerdings 466.157 Genesene - 1.207 Personen mehr als gestern.

Wie das LGA Baden-Württemberg weiter berichtet, liegen 28 Stadt- und Landkreise unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz überall unter wichtigem Grenzwert

Update, 30. Mai: 98,0. Das ist derzeit die höchste 7-Tages-Inzidenz in Baden-Württemberg. Sie betrifft den Landkreis Tuttlingen. Damit ist in Baden-Württemberg inzwischen kein Kreis mehr von der Bundesnotbremse betroffen. Das sah noch vor wenigen Tagen ganz anders aus.

Inzwischen liegen sogar 28 Stadt- und Landkreise unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Damit gilt vielerorts bereits die Öffnungsstufe 2. Auch im gesamten Bundesland liegt die Inzidenz mit einem Wert von 43,0 unter der entscheidenden Grenze. Parallel gibt es derzeit leider besorgniserregende Nachrichten aus Vietnam. Hier soll eine „sehr gefährliche“ neue Mutation* aufgetaucht sein.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Landesweite Inzidenz sinkt immer weiter

Update, 29. Mai: In Baden-Württemberg geht die Belastung durch das Coronavirus in den Städten und Kreisen weiter zurück. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes lag die 7-Tage-Inzidenz heute bei 43,9. Am Tag zuvor waren es noch 46,6 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Auffällig ist auch der Wochenvergleich: Vor einer Woche wurden 1.249 neue Ansteckungen gemeldet, am heutigen Samstag waren es 761 Infektionen. Die Gesamtzahl an bestätigten Corona-Fällen seit Pandemie-Beginn liegt damit bei 492.160. Offen bleibt, ob der starke Abfall der Tendenz in dieser Woche möglicherweise auch mit weniger Tests in den Ferien zusammenhängt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr Genesene als Infizierte

Wie das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weiter mitteilte, starben sieben weitere Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Somit steigt die Zahl der Toten auf 9.940. Als genesen gelten in Baden-Württemberg 463.315 Menschen - plus weitere 1.738 Personen, die das LGA heute übermittelte.

Weiterhin liegt keine Region bei einer dreistelligen Inzidenz. 26 Regionen unterschreiten nach aktuellem Stand die 50er-Inzidenz Schwelle. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden inzwischen 41,4 Prozent der Menschen im Südwesten mindestens einmal geimpft. Als vollständig geimpft gelten 16,8 Prozent.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzwert knapp unter 50er-Schwelle

Update, 28. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt immer weiter und unterschreitet erstmals seit Langem wieder die Marke von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Freitag mitteilte, sank die Inzidenz von 50,3 auf 46,6.

Auch aus den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg gibt es positiven Nachrichten, seit Freitag liegt kein Kreis mehr bei einer Inzidenz von über 100. Im Zollernalbkreis, wo die Inzidenz zuletzt noch bei über 100 lag, sank die Inzidenz auf 98,8 und somit knapp unter den Grenzwert. Neben den Inzidenzen sinkt auch die Zahl der Neuinfektionen weiter, am Freitag meldete das LGA 844 neue Fälle.

Gute Nachrichten gab es am Freitag auch für die Kinder und Jugendlichen, denn die Europäische Arzneimittelagentur hat den Impfstoff von Biontech auch für die Altersgruppe von 12 bis 15 freigegeben. Sollten auch die Europäische Kommission und die Ständige Impfkommission ebenfalls grünes Licht geben, können sich die Schüler in Baden-Württemberg ab dem 7. Juni Impfen lassen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt weiter – Grenzwert in Sicht

Update, 27. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bewegt sich weiter in die richtige Richtung, und zwar nach unten. Die wichtige Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wurde am Donnerstag jedoch noch nicht geknackt, allerdings denkbar knapp. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilte, lag die landesweite 7-Tage-Inzidenz bei 50,3.

7-Tage-InzidenzAnzahl der Kreise mit dieser Inzidenz
Wert unter 5023
Wert zwischen 50 und 10020
Wert zwischen 100 und 1500
Wert zwischen 150 und 1650
Wert über 1650

Die Zahl der Stadt- und Landkreise, die eine Inzidenz von über 100 haben, ist im Vergleich zum Vortag unverändert. Lediglich der Zollernalbkreis liegt mit einer Inzidenz von 105,6 noch knapp über dem Grenzwert. Aktuell liegen 20 Landkreise bereits bei einer Inzidenz von unter 50, der Stadtkreis Heidelberg (19,2) sowie den Landkreisen Konstanz (18,9) und Emmendingen (14,2) liegen sogar unter einer Inzidenz von 25.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzwert nur knapp über 50er-Schwelle

Update, 26. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter und nähert sich der Marke von 50 weiter an. Am 25. Mai meldete das Landesgesundheitsamt einen Inzidenzwert von 59,4, heute beträgt der Wert 51,5. Immer mehr Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg weisen bereits eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 auf. Regionen mit Inzidenzwerten von über 100 sind zum Glück rar geworden. Lediglich der Zollernalbkreis weist noch eine Inzidenz von 106,1 auf.

Einige Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg melden bereits seit mehreren Tagen Inzidenzwerte im zweistelligen Bereich. Liegt der Inzidenzwert einer Region an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100, tritt die Bundesnotbremse außer Kraft. So auch im Hohenlohekreis, wo ab Freitag, 28. Mai, Lockerungen in vielen Bereichen* möglich sein werden. In vielen weiteren Stadt- sowie Landkreisen von Baden-Württemberg dürfte die Bundesnotbremse aufgrund niedriger Inzidenzwerte bald fallen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz fällt stark – Trendwende in Sicht?

Update, 25. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist nach dem Pfingstwochenende gefallen und nähert sich der Marke von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen an. Am 24. Mai meldete das Landesgesundheitsamt noch eine Inzidenz von 74,6, heute beträgt der Wert in Baden-Württemberg 59,4. Der positive Trend spiegelt sich auch in der 7-Tage-Inzidenz vieler Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg wider.

Stand 24. Mai 2021 meldeten sieben der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg einen Inzidenzwert von unter 50. Heute sind es schon stolze 17 Regionen, die eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 aufweisen. Mit einer Inzidenz von aktuell 17,4 ist der Landkreis Emmendingen die Region mit der niedrigsten Inzidenz in Baden-Württemberg. Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Der Grund: Über lange Feiertagswochenenden fallen die Zahlen generell niedriger aus als sonst.

Coronavirus Baden-Württemberg: So viele Menschen sind einmal geimpft

Der Hintergrund ist, dass weniger Menschen zum Arzt gehen und weniger getestet wird. Daher bleibt abzuwarten, ob sich der sehr positive Trend in den kommenden Tagen und Wochen fortsetzen wird. Die Zeichen dafür stehen gut. Die Deutsche-Presse-Agentur berichtet in Berufung auf das Robert-Koch Institut, dass mittlerweile 39,8 Prozent der Bevölkerung in Baden-Württemberg mindestens einmal geimpft ist. Als vollständig geimpft gelten 14,2 Prozent der Bevölkerung in Baden-Württemberg.

Coronavirus Baden-Württemberg: Haben Lockerungen negative Auswirkungen?

Update, 24. Mai: Die dritte Welle des Coronavirus scheint gebrochen. Seit Tagen sinken die Inzidenzen in Baden-Württemberg. Mittlerweile liegen sieben Stadt- und Landkreise unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Landesweit liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 74,6.

Zu hoffen ist, dass das angesichts vieler Lockerungen auch so bleibt. Am Freitag hatte das LGA eine leicht steigende Inzidenz vermeldet. Über das lange Wochenende werden wohl wieder weniger Tests durchgeführt und auch weniger Infektionen gemeldet worden sein - das könnte die aktuelle Situation verzerren. Erst im Lauf der folgenden Woche wird sich zeigen, wohin der Trend sich entwickelt. Die Öffnungsschritte sollen vorsichtig ablaufen - denn einen Rückfall will niemand riskieren.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt - Lockerungen in vielen Teilen Baden-Württembergs

Update, 23. Mai: In immer mehr Stadt- und Landkreisen gibt es Lockerungen. Die Inzidenzen sinken und zugleich steigen die Temperaturen. Das treibt die Bürgerinnen und Bürger an die frische Luft. Am Sonntag meldet das Landesgesundheitsamt 511 neue Corona-Infektionen. 2.207 Personen sind wieder als genesen gemeldet. 5 Menschen sind in den letzten 24 Stunden am oder mit dem Coronavirus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt in Baden-Württemberg auf 80,2.

Corona Baden-Württemberg: Nach Inzidenz-Schock - wichtiger Wert sinkt

Update, 22. Mai: Etwas überraschend ist die landesweite 7-Tage-Inzidenz am Freitag leicht gestiegen, dabei scheint es sich jedoch nur um eine Ausnahme gehandelt zu haben. Wie das baden-württembergische Landesgesundheitsamt (LGA) mitteilte, ist die Inzidenz am Samstag wieder leicht gesunken: von 80,6 auf 80,4.

Zudem meldete das LGA weitere 1.249 Neuinfektionen, damit haben sich seit Beginn der Pandemie 487.163 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Doch auch die Zahl der Genesenen steigt um 2.594 Personen an, somit gelten schätzungsweise 449.847 Menschen in Baden-Württemberg als genesen.

Corona Baden-Württemberg: Überraschung vor Pfingsten - Inzidenz steigt

Update, 21. Mai: In den vergangenen Tagen ist die landesweite 7-Tage-Inzidenz stetig gesunken, zu Beginn des langen Pfingstwochenendes meldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) jedoch, dass der wichtige Wert leicht gestiegen ist: von 80,3 auf 80,6.

Dabei ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen weiter rückläufig, laut den Zahlen des LGA hervorgeht haben sich weitere 1.246 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Ebenfalls positiv: Die Zahl der Genesenen ist erneut deutlich höher. Schätzungsweise gelten in Baden-Württemberg weitere 2.877 Personen als geheilt, somit steigt die auf 447.253 Menschen an.

Corona Baden-Württemberg: Immer mehr Menschen geimpft

Auch bei den Impfungen geht es in Baden-Württemberg weiter voran. Wie aus den Daten des LGA hervorgeht, haben weitere 69.261 Menschen ihre erste Impfung erhalten. Insgesamt wurden 4.288.197 Personen bereits mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

Laut des Impfdashboards des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt Baden-Württemberg bei den Erstimpfungen mit einer Quote von 38,7 Prozent dennoch weiterhin nur im Mittelfeld. Ähnlich sieht es bei der zweiten Impfung gegen das Coronavirus aus, die haben bislang 1.464.409 Menschen (13,2 Prozent) erhalten, das sind 65.789 mehr als noch am 19. Mai.

Corona Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt weiter - hartnäckiger Impf-Mythos kursiert im Netz

Update, 20. Mai: Die landesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt stetig weiter und beträgt heute 80,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, wie das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg an diesem Donnerstag mitteilte. Und auch die übermittelte Zahl an bestätigten Corona-Fällen hält sich heute in Grenzen. Konkret haben sich 1.463 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Damit steigt die Gesamtzahl in Baden-Württemberg auf 484.677 Personen. Dagegen halten jedoch 444.376 Menschen, die sich erfolgreich von der Covid-19-Erkrankung erholt haben. Das sind 3.170 Personen mehr als noch gestern. Damit ist die heutige Zahl an Genesenen fast doppelt so hoch, wie die der Infizierten. Macht sich etwa die Impfkampagne langsam bemerkbar?

Wie aus den Daten des Impfdashboards und des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, liegt Baden-Württemberg mit einer Impfquote von rund 37,3 Prozent (Stand: 19. Mai) bei den Erstimpfungen bundesweit im Mittelfeld. Gut 11,9 Prozent sind vollständig geimpft - und das trotz kurioser Verschwörungstheorien*. So soll die Corona-Impfung dazu dienen, laut einer Theorie, allen einen Mikrochips zu implantieren. Zu dem Thema kursieren aktuell angebliche Beweisvideos im Netz.

Corona Baden-Württemberg: Inzidenzen sinken - Lage auf den Intensivstationen sorgt für Diskussion

Update, 19. Mai: Auch heute übermittelte das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg erfreuliche Zahlen. Denn die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken und beträgt heute 81,8. Außerdem steigt die Zahl der Genesenen am heutigen Mittwoch auf 441.206. Somit haben sich weitere 3.339 Menschen von der Covid-19-Erkrankung erholt. Doch es gibt nicht nur positive Nachrichten.

Wie das Landesgesundheitsamt weiter mitteilte, haben sich insgesamt 483.214 Personen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 2.125 bestätigte Fälle mehr als noch gestern. Die Zahl der Neuinfektionen steigt also weiter in die Höhe - und auch die Corona-Lage in Krankenhäusern scheint sich nicht wirklich zu entspannen.

Laut DIVI-Register sind die Intensivstationen in Baden-Württemberg seit Monaten fast zu 90 Prozent ausgelastet. Freie Betten gibt es nur noch wenige, einige Krankenhäuser können keine neuen Corona-Patienten mehr aufnehmen und müssen an andere Kliniken verweisen. Aber stimmt das wirklich? Einige Mediziner behaupten, die Lage auf den Intensivstationen* würde übertrieben dargestellt. Das Thema mit dem Hashtag #Divigate geht derzeit viral. Nun äußert sich Manne Lucha zu den Vorwürfen.

Corona Baden-Württemberg: Inzidenzen sinken! Bald wieder Normalität?

Update, 18. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt stetig weiter — gestern unterschritt sie das erste Mal seit März die 100er-Marke, mit 95,0 — heute beträgt sie 87,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Nur noch ein Landkreis der insgesamt 44 Land- und Stadtkreise in Baden-Württemberg liegt über der 200er-Marker, der LK Zollernalbkreis (213,3). Ebenfalls nur noch ein Landkreis liegt über der 150er-Marke, der LK Heidenheim (160,4).

Bereits 29 der Land- und Stadtkreise liegen bei einer Inzidenz von unter 100 — fünf davon sogar unter einer Inzidenz von 50. Die niedrigste Inzidenz hat momentan der Stadtkreis Heidelberg (31,6), dicht gefolgt von dem Landkreis Emmendingen (31,8). Die restlichen 13 Kreise liegen zwischen 100 und 150 Neuinfektionen.

Immer mehr Kreise unterschreiten die entscheidenden Grenzen von 165, 150, 100 und 50 Neuinfektionen pro 7-Tage-Inzidenz. In einigen Land- und Stadtkreis sinkt die Inzidenz seit mehreren Tagen konstant, wodurch in vielen Regionen laut der aktuellen Corona-Verordnung bereits erste Öffnungschritte eingeleitet werden dürfen. Unter anderem auch im Landkreis Heilbronn — dort darf ab Donnerstag der Einzelhandel wieder „Click & Meet“ anbieten.

Corona Baden-Württemberg: Endlich Inzidenz im Land unter 100! Lockerungen möglich

Update, 17 Mai: Nach einem starken Anstieg der Neuinfektionen seit Mitte Februar kommt es nun seit Mitte April zu einer Abflachung des Infektionsgeschehens. Aktuell ist laut des Landesgesundheitsamtes ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten. Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist sogar von gestern mit 101,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf 95,0 Neuinfektionen gesunken.

18 der 44 baden-württembergischen Stadt-und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 100 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Einige der restlichen 26 Kreise dürfen laut der neuen Corona-Verordnung — dadurch, dass sie seit fünf Tagen in Folge unter der 100er-Grenze liegen — den ersten Öffnungsschritt gehen. Drei Kreise liegen sogar unter der 50er-Grenze.

Einige Gastronomen kritisieren allerdings den Stufenplan der neuen Corona-Verordnung. Sozialminister Manne Lucha (Grüne) äußerte sich heute zum Vorwurf eines „Regelwirrwarrs“*. Wirte und Hoteliers hatten ein „Landkreise-Hopping“ befürchtet, weil es vor allem in der Vierländerregion rund um den Bodensee unterschiedliche Inzidenzen und somit auch abweichende Regelungen gibt. Lucha machte seine Meinung deutlich: „Mein Appell ist jetzt: Nicht meckern, sondern machen!“

Corona Baden-Württemberg: Zahlen verbessern sich weiter

Update, 16. Mai: Es scheint voran zu gehen. Die Impfungen schreiten weiter voran, wenn es auch immer wieder Engpässe bei den Vakzinen gibt. Zusammen mit den harten Corona-Regeln scheint endlich Wirkung einzutreten und die Inzidenzwerte in BaWü sinken weiter. Heute meldet das Landesgesundheitsamt 619 neue Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag. Baden-Württemberg blickt nun auf eine Inzidenz von 101,0.

Im Stadtkreis Heilbronn werden die Zahlen ebenfalls besser - gut sind sie noch nicht. Die Käthchenstadt verzeichnet eine 7-Tage-Inzidenz von 144,6. Der Landkreis dagegen liegt bereits bei 97,5. Der Hohenlohekreis verzeichnet zum Vortag keine neuen Erkrankungen. Inzidenzwert: 110,1.Die sinkenden Corona-Fallzahlen sind nun auch ausschlaggebend für neue Lockerungen an Schulen und Kitas in Baden-Württemberg*, die ab Montag, 17. Mai 2021, Inkrafttreten. In einigen Regionen wird Präsenzunterricht wieder möglich sein.

Corona Baden-Württemberg: Corona-Zahlen sinken – Lockerungen für Schulen

Update vom 15. Mai: In Baden-Württemberg ist die 7-Tage-Inzidenz weiter gesunken und beträgt aktuell 102,3. Zum Vergleich: Gestern meldete das Landesgesundheitsamt (lga) eine Inzidenz von 107,1, am Donnerstag betrug der Wert 119,0.

Erfreulich ist auch, dass Stand 15. Mai 2021 3.951.908 Millionen Menschen in Baden-Württemberg eine Erstimpfung erhalten haben. Das sind 31.113 Personen mehr als gestern. Die Zahl der vollständig Geimpften beläuft sich laut lga auf insgesamt 1.181.158. In den kommenden Wochen dürften die Zahlen weiter steigen. Seit Mai sind übrigens auch Personen aus der 3. Priorisierungsgruppe impfberechtigt. Ab Montag fällt zudem die Impfpriorisierung in Hausarztpraxen* komplett weg.

Corona Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt weiter – vier Regionen unter 50

Update vom 14. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg weiter gesunken. Gestern betrug der Wert noch 119,0, heute meldet das Landesgesundheitsamt (lga) eine Inzidenz von 107,1. Der positive Trend spiegelt sich auch in der Inzidenz vieler Stadt- und Landkreise von Baden-Württemberg wider. Vier der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise melden sogar schon eine Inzidenz, die unter der Marke von 50 liegt. Spitzenreiter ist heute der Landkreis Emmendingen mit einer Inzidenz von 42,7.

Die sinkenden Fallzahlen sind mitunter auch der fortschreitenden Impfkampagne zu verdanken. Insgesamt haben 3.920.795 Menschen in Baden-Württemberg schon die Erstimpfung erhalten. Das sind 140.271 Personen mehr als gestern. Laut lga sind insgesamt 1.154.962 Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Probleme gibt es aktuell bei der Vergabe von Terminen für die Erstimpfung. echo24.de* berichtet über die stockende Impfterminvergabe in Heilbronn*, wo offenbar alle Termine bis Juni ausgebucht sind.

Corona Baden-Württemberg: Zahlen sinken – Deutschland lockert Einreise-Regeln

Update vom 14. Mai: Die dritte Welle scheint so langsam abzuebben, denn laut Tagesbericht des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg sind die Corona-Neuinfektionen weiterhin zurückgegangen. Die baden-württembergische 7-Tage-Inzidenz beträgt am Donnerstag 119,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner — gestern lag sie noch bei 127,7.

Derzeit bewegen sich zwei Landkreise unter der 50er-Grenze: Main-Tauber-Kreis mit einer 7-Tage-Inzidenz von 45,3 und Breisgau-Hochschwarzwald mit 49,3. Neun der insgesamt 44 baden-württembergischen Kreise bewegen sich zwischen einer Inzidenz von 50 und 100. Zwischen 100 und 200 liegen derzeit 30 der Land- und Stadtkreise. Nur noch drei Kreise bewegen sich in Baden-Württemberg über der 200er-Marke: der Landkreis Zollernalbkreis (247,7), der Landkreis Heidenheim (216,9) und der Stadtkreis Pforzheim (209,6).

Aufgrund der sinkenden Inzidenzen hat Deutschland die generelle Quarantänepflicht bei der Einreise aus mehr als 100 Ländern aufgehoben*. Somit steht dem Sommerurlaub 2021 so langsam immer weniger im Wege. Unter diesen über 100 Ländern sind auch einige der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen mit dabei wie Spanien, Italien, Griechenland, Österreich und die Schweiz. Auch andere Länder in Europa planen eine Lockerung ihrer Einreisebestimmungen. 

Coronavirus Baden-Württemberg: Lockerungen beschlossen, Trend macht Hoffnung

Update vom 12. Mai: Der Trend in Baden-Württemberg macht weiter große Hoffnungen auf eine Rückkehr zur Normalität im Sommer. Die Dritte Corona-Welle ist zuletzt stark ausgebremst worden. Auch am heutigen Mittwoch vermeldet das Landesgesundheitsamt eine erneut deutlich gesunkene 7-Tages-Inzidenz.

Mittlerweile nähert sich der Wert mit 127,7 (Vortag: 131,8) sogar wieder der Grenze von 100 an. Anfang Mai lag die Inzidenz noch bei deutlich über 180. Nun sind erste Lockerungen möglich. Die Zahl der Neuinfektionen ging zuletzt zurück. Und auch der R-Wert, der angibt, wie viele Menschen theoretisch wie viele weitere anstecken, liegt deutlich unter eins. Eine entsprechende angepasste Corona-Verordnung soll am morgigen Tag erfolgen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Lockerungen kommen! Inzidenz sinkt weiter

Update vom 11. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt - und zwar deutlich! Das LGA meldet heute eine Inzidenz von 131,8 (Vergleich Vortag: 140,6) sowie 2.557 neue bestätigte Corona-Fälle. Dieser Zahl gegenüber stehen 2.813 Menschen, die jetzt wieder als genesen gelten. Der geschätzte 7-Tages-R-Wert beträgt am 5. Mai 0,87. Eine traurige Nachricht bleibt: 43 Menschen sind an oder mit Covid-19 verstorben.

Und die sinkenden Corona-Zahlen in Baden-Württemberg könnten schon bald wieder erste Lockerungen möglich machen! Noch am Donnerstag, 13. Mai, soll die Corona-Verordnung aktualisiert werden und damit ab Freitag, 14. Mai, die ersten Öffnungen für Gastronomie, Einzelhandel* und Co. ermöglichen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt – wie die Kreise dastehen

Update vom 10. Mai: Beinahe einen Monat lang ist im Kampf gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg nach monatelangem Lockdown nun endlich eine Trendwende sichtbar. Seit Mitte April war zunächst eine „Abflachung des Infektionsgeschehens“, aktuell ist sogar ein „Rückgang der Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten“, wie das Landesgesundheitsamt mitteilt.

Am heutigen Montag vermeldet das LGA zum wiederholten Mal in Folge einen gesunkenen Inzidenzwert für den Südwesten. Diese liegt demnach nun bei 140,6. 996 neue Corona-Fälle wurden registriert, aber auch mehr als 2.000 Menschen gelten nun als genesen. 28 Menschen starben an oder im Zusammenhang mit Covid-19.

Auch in vielen Stadt- und Landkreisen sank die Inzidenz zuletzt. Elf liegen derzeit noch über dem Wert von 165, einer, der Main-Tauber-Kreis (49,8) unter dem Grenzwert von 50 pro 100.000 Einwohnern. Die höchste Inzidenz in Baden-Württemberg hat derzeit der Zollernalbkreis mit 252,4.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt weiter - endlich Trendwende?

Update vom 9. Mai: Das LGA meldet am Sonntag 986 neue Infektionen mit dem Coronavirus, dagegen stehen 2.591 Menschen, die jetzt wieder als genesen gelten. Ein gutes Zeichen, denn: Der geschätzte 7-Tages-R-Wert am 4. Mai liegt bei 0,91. Ein Infizierter steckt im Schnitt also weniger als einen anderen Menschen an, so können die Zahlen wieder sinken. Auch die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 145,2 (Vortrag: 145,4). Die traurige Nachricht: elf Menschen sind an und mit Sars-Cov-2 verstorben.

Seit heute gelten für Geimpfte und Genese weitreichende Lockerungen der Corona-Regeln* in Deutschland. Als vollständig gegen das Coronavirus geimpft gelten diejenigen, die ihre notwendige letzte Spritze - in der Regel sind es zwei Impfungen - vor mindestens 14 Tagen bekommen haben.

Coronavirus Baden-Württemberg: LGA macht Hoffnung – „Abflachung zeichnet sich ab“

Update, 8. Mai: Das Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg kann derzeit mit Blick auf das Coronavirus vorsichtig positive Nachrichten vermelden. „Aktuell kommt es zu einem leichten Rückgang der Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz. Hiermit zeichnet sich aktuell eine Abflachung des Geschehens ab“, heißt es im Tagesbericht am 8. Mai. Erneut war am Samstag die 7-Tages-Inzidenz gesunken. Mittlerweile liegt sie bei 145,4 (Vortag: 148,8). Am Wochenende werden allerdings meist weniger Tests durchgeführt und übermittelt.

Schon seit Mitte April fällt die Kurve der Corona-Infektionen in Baden-Württemberg tatsächlich nach und nach leicht ab. Experten machten deshalb zuletzt sogar Hoffnungen auf ein Ende der dritten Welle* und damit einhergehend eventuellen Lockerungen für den Sommer. Zusätzlich schreitet die Impfkampagne immer weiter voran. Laut dem Impfdashboard der Bundesregierung sind in Baden-Württemberg mittlerweile 31,5 Prozent der Menschen mindestens einmal gegen Corona geimpft.

Coronavirus Baden-Württemberg: Engpass droht Impftempo zu verlangsamen

Update, 7. Mai: In Baden-Württemberg ist die 7-Tage-Inzidenz erneut gesunken. Gestern meldete das Landesgesundheitsamt aus Stuttgart einen Wert von 155,3. Heute beträgt der Wert 148,8 und liegt damit unter die Marke von 150. Ein Grund für die positive Wende ist die Impfkampagne in Deutschland, die immer weiter voranschreitet. In der kommenden Woche wird es voraussichtlich einen kleinen Dämpfer geben, was das Impftempo angeht. Grund ist ein Impfstoff-Engpass in Baden-Württemberg*.

Und noch eine Neuerung gibt es, was das Thema Impfen angeht. Der Bundestag billigte heute die Verordnung, die Lockerungen für Geimpfte und Genesene* regelt. Sobald die Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird, können die Erleichterungen für geimpfte und genesene Menschen in Kraft treten. Schon am Wochenende könnte es so weit sein. Für einen Teil der Bevölkerung werden die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie der Testpflicht weitestgehend wegfallen.

Coronavirus Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz und R-Wert macht Hoffnung

Update vom 6. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist auch am heutigen Donnerstag erneut gesunken: von 159,2 auf 155,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Auch der hoffnungsvolle R-Wert ist weiterhin am Sinken: gestern lag der 4-Tages-R-Wert nach Schätzungen des Landesgesundheitsamtes in Baden-Württemberg noch bei 0,77 – heute liegt er bereits bei 0,71. Liegt die Reproduktionszahl (R) unter eins, flacht das Infektionsgeschehen ab. Denn das bedeutet, dass jeder Corona-Infizierter im Schnitt weniger als eine Person ansteckt.

Auch auf den Intensivstationen zeigt sich eine minimale Verbesserung: Stand heute sind „nur noch“ 87 Prozent der Intensivbetten belegt, gestern waren es noch 88,7 Prozent. Aktuell sind 321 Intensivbetten in Baden-Württemberg frei. Sinkt die Zahl der belegten Intensivbetten weiter, könnte das bedeuten, dass die dritte Corona-Welle tatsächlich abflacht und schon bald besiegt ist.

Zudem gibt es heute eine weitere positive Nachricht: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in Berlin verkündet, dass sich Bund und Länder am heutigen Donnerstag darauf geeinigt haben, dass die Impfpriorisierung für das Vakzin von AstraZeneca mit sofortiger Wirkung bundesweit aufgehoben wird.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen sinken weiter – R-Wert macht Hoffnung

Update vom 5. Mai: Auch wenn nicht sprunghaft, sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg weiterhin: von 161,3 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohnern am Dienstag auf 159,2 am Mittwoch. Noch wichtiger als die Infektionszahlen ist momentan allerdings der R-Wert, welcher laut einer Schätzung des Landesgesundheitsamtes in Baden-Württemberg mit Blick auf die letzten vier Tage aktuell bei 0,77 liegt.

Die Reproduktionszahl (R) beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt – liegt der Wert unter eins, bedeutet das, dass das Infektionsgeschehen abnimmt. Sogar Experten machen jetzt Hoffnung, dass das Coronavirus in Deutschland tatsächlich auf dem Rückzug sein könnte. Die dritte Corona-Welle scheint zu brechen*.

Derzeit liegen sieben der insgesamt 44 Land- und Stadtkreise in Baden-Württemberg unter einer Inzidenz von 100 – der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt zudem bereits seit Tagen sogar unter der 50er-Marke, mit einer Inzidenz von 40,2. Immer mehr Kreise bewegen sich zwischen der 100er und 200er-Grenze, aktuell sind es 26 Stück. Somit liegen nur noch elf baden-württembergische Kreise über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat aktuell der Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis mit 262,1, gefolgt von dem Landkreis Heidenheim (255,3).

Coronavirus Baden-Württemberg: Rückgang der Fallzahlen – dennoch volle Intensivstationen

„Nach Rückgang der Fallzahlen seit Weihnachten bis Mitte Februar war seit der Kalenderwoche 7 ein kontinuierlicher Anstieg der übermittelten Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten. Aktuell kommt es zu einem leichten Rückgang der Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz. Hiermit zeichnet sich aktuell eine Abflachung des Geschehens an“, heißt es in dem aktuellen Lagebericht des baden-württembergischen Landesgesundheitsamtes am 5. Mai.

Lediglich anhand der belegten Intensivbetten ist aktuell noch keine Abflachung des Infektionsgeschehens zu erkennen: Laut des DIVI-Intensivregisters sind derzeit 611 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung – davon werden 375 invasiv beatmet, das entspricht 61,4 Prozen. Insgesamt sind 2.185 Intensivbetten von betreibbaren 2.462 Betten belegt, das entspricht 88,7 Prozent.

Coronavirus Baden-Württemberg: Hoffnung auf Besserung - Werte sinken

Update vom 4. Mai: Wie zu erwarten gab es am Dienstag deutlich mehr Neuinfektionen als noch am Montag. Seit gestern meldete das baden-württembergische Landesgesundheitsamt (LGA) 2.875 neue Fälle, insgesamt steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten somit auf 545.326 an. Die Zahl der Neuinfektionen fällt aber immer noch deutlich geringer aus als zuletzt.

Ebenfalls positiv: Während die Zahl der Neuinfektionen immer weiter sinkt, gelten mehr und mehr Menschen als Genesen. Das LGA schätzt, dass 397.285 Menschen ihre Corona-Erkrankung überstanden haben. Das sind 2.517 Menschen mehr als gestern. Auch die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Montag erneut deutlich gesunken: von 173,1 auf 161,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Im Kampf gegen die dritte Welle des Coronavirus scheint die Trendwende also greifbar - das legt auch der 7-Tage-R-Wert nahe, der auf 0,91 sinkt. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen wundert es daher auch nicht, dass Geimpfte und Genesene aber dem Wochenende bundesweit mit Lockerungen rechnen können - zumal immer mehr Menschen in Baden-Württemberg geimpft sind. Wie das LGA meldete, sind rund 2,5 Millionen Menschen bereits geimpft, davon haben 842.868 Personen bereits beide Impfungen erhalten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Werte sinken - Trendwende in Sicht?

Update vom 3. Mai, 18 Uhr: Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg zuletzt wieder gestiegen war, gab es am Montag wieder positive Nachrichten vom Landesgesundheitsamt (LGA). Denn: Der wichtige Wert sank wieder und das deutlich. Von 184,6 auf 173,1 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner. Lediglich 805 Neuinfektionen wurden durch das LGA gemeldet, allerdings fallen die Zahlen zu Beginn der Woche des Öftern deutlich niedriger aus.

Ob sich eine wirkliche Trendwende abzeichnet, müssen die kommenden Tage zeigen. Doch die Hoffnung ist berechtigt, denn auch der 7-Tage-R-Wert sinkt weiter und liegt nun bei 0,96. Zudem schaffen es immer mehr Stadt- und Landkreise unter eine Inzidenz von 100, aktuell sind es fünf (Stand 3. Mai). Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt sogar bei einer Inzidenz von unter 50. In 17 Meldekreise liegt die Inzidenz aber weiterhin über der 200er-Marke.

Coronavirus Baden-Württemberg: R-Wert macht Hoffnung - endlich Wende in Sicht?

Erstmeldung vom 3. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg steigt wieder leicht, nachdem sie in den vergangenen Tagen zuletzt gesunken war: von 183,5 auf 184,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 1.402 Neuinfektionen wurden durch das LGA gemeldet, der 7-Tage-R-Wert beträgt 0,98 - ist endlich eine Wende in Sicht? Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Zahlen wirklich weiter sinken. Die traurige Nachricht: 13 Menschen haben ihr Leben an oder mit Covid-19 verloren. (Stand 2. Mai)

Zu den vier der 44 Land- und Stadtkreis, die unter einer Inzidenz von 100 liegen, ist heute noch der Landkreis Main-Tauber-Kreis mit einer Inzidenz von 98,9 dazu gekommen – demnach liegen nun fünf Kreise unter der 100er-Marke. Insgesamt 16 der Kreise liegen zwischen einer 7-Tages-Inzidenz von 100 und 200 – die restlichen 23 der Stadt- und Landkreise liegt über der 200er-Grenze.

Coronavirus Baden-Württemberg: R-Wert macht Hoffnung - endlich Wende in Sicht?

Ausgebrochen in der Millionenstadt Wuhan in China Ende 2019 breitete sich das neuartige Virus innerhalb weniger Tage auf der ganzen Welt aus. Immer mehr Menschen erkrankten an Covid-19. Einige Urlauber aus Skigebieten wie Südtirol brachten das Virus schließlich nach Deutschland und gaben es unwissend weiter.

Der erste bekannte Corona-Fall in Deutschland wurde in Bayern identifiziert. Nur kurze Zeit später, am 25. Februar 2020, wurde die erste Infektion in Baden-Württemberg bekannt. Ein 25-jähriger Mann aus Göppingen hatte sich mit dem Virus bei einem Urlaub in Italien infiziert. Er steckte auch seine Begleiterin und deren Vater an. Auch ein 32-Jähriger aus Rottweil hatte sich bei einem Familienurlaub in Italien angesteckt.

Vier Tage später, am 29. Februar 2020, hatte das Virus auch den Kreis Heilbronn erreicht. Es erwischte einen 32-jährigen Altenpfleger, der zuvor in Mailand gewesen war. Am 3. März 2020 mussten deshalb rund 100 Menschen in einem Altersheim in Quarantäne. Die Dunkelziffer sollte jedoch höher sein als die Zahl der bestätigten Fälle. Denn: Das Coronavirus verläuft bei manchen Menschen sehr mild oder gar symptomfrei. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Niaid/Europa Press/dpa

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