Die aktuellen Covid-19-Zahlen für Baden-Württemberg

Corona in Baden-Württemberg: Land mit heftigen Corona-Verschärfungen

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  • Julia Thielen
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Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg sind auf Rekordhoch. Die Alarmstufe 2 ist in Kraft. Ab Samstag, 4. Dezember, sollen verschärfte Maßnahmen gelten.

  • In Baden-Württemberg wurden seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 868.992 Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 525,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt sind 11.938 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben. (Stand: 3. Dezember 2021)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind 14.334 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 639,7), im Landkreis Heilbronn sind es mittlerweile 28.737 (7-Tage-Inzidenz 631,7). Der Hohenlohekreis verzeichnet 9.444 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 705,0). (Stand: 2. Dezember 2021)
  • Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt aktuell bei 6,6. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser befinden sich 636 Covid-19-Patienten. Damit gilt laut aktueller Corona-Verordnung* weiter die Alarmstufe 2. (Stand: 3. Dezember 2021)

Seit Beginn der Corona-Pandemie berichtet echo24.de* täglich über die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den tagesaktuellen Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 23. November 2021 in diesem Artikel zu lesen. Die vorherigen Entwicklungen bis zum 22. November 2021 sind in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* zu finden.

Update, 3. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist am Freitag auf 525,3 geklettert. Am Donnerstag hatte die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner noch bei 517,6 gelegen. Zwei Kommunen lagen am Freitag nur knapp unter der Inzidenz-Marke von 1000, wie aus den Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart weiter hervorgeht: der Schwarzwald-Baar-Kreis mit 975,7 und der Landkreis Tuttlingen mit 987,4.

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz6,6
Covid-19-Fälle auf ITS636 (-19)
7-Tage-Inzidenz525,3
Bestätigte Infektionen868.992 (+11.132)
Zahl der Todesfälle11.938 (+60)

Die Zahl der Corona-Patienten auf den baden-württembergischen Intensivstationen sank im Vergleich zum Donnerstag um 19 auf 636. Mehr als die Hälfte von ihnen – konkret 346 Personen – wird künstlich beatmet, wie das LGA mitteilte. Wegen der regionalen Überlastung wurde schon mit der Verlegung baden-württembergischer Intensivpatienten innerhalb Deutschlands begonnen und nicht nur das. Aufgrund der extremen Corona-Zahlen veröffentlichte die Landesregierung Baden-Württembergs die geplanten Corona-Verschärfungen*, die am Morgen (4. Dezember) in Kraft treten sollen – allerdings noch keine offizielle Corona-Verordnung.

Die neue Corona-Verordnung soll aber nicht nur Verschärfungen der Regeln beinhalten, sondern sieht auch „Lockerungen“ für alle Geboosterte* vor, wie echo24.de* bereits berichtete.

Corona in Baden-Württemberg: Immer mehr Menschen auf den Intensivstationen

Update, 2. Dezember: In Baden-Württemberg werden derzeit so viele Menschen wie nie zuvor wegen des Coronavirus auf den Intensivstationen versorgt. Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung gibt das LGA aktuell mit 655 an. Mehr als jeder zweite Corona-Patient (344) auf einer Intensivstation muss Berichten der Deutschen-Presse-Agentur (DPA) zufolge künstlich beatmet werden. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt aktuell 6,3.

Corona in Baden-Württemberg: So viele Covid-Intensivpatienten wie noch nie

Gesundheitsminister Manne Lucha hatte zuletzt angekündigt, Baden-Württemberg sei mit Blick auf die vollen Intensivstationen auf Patienten-Verlegungen ins Ausland vorbereitet. Mehrere Staaten haben bereits angeboten, Covid-19-Intensivpatienten aus Baden-Württemberg aufzunehmen. Bislang wurden Patienten wegen der regionalen Überlastung von Intensivstationen lediglich innerhalb Deutschlands verlegt. Um der Lage Herr zu werden, haben sich Bund und Länder auf neue Maßnahmen verständigt.

In Baden-Württemberg soll ab Samstag eine neue Corona-Verordnung* in Kraft treten, in welcher die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde* aufgenommen werden. Ein Trendwende in der Corona-Pandemie ist aktuell nicht in Sicht. Laut LGA liegt der 7-Tage-R-Wert Stand 2. Dezember mit 0,93 nahe der Marke 1. Erst, wenn der Wert längere Zeit unter der 1 liegt, ist das ein Zeichen dafür, dass das Infektionsgeschehen abflaut. In Baden-Württemberg sind derzeit acht Fälle mit der Omikron-Variante bestätigt.

Corona in Baden-Württemberg: Zahlen explodieren – Impfpflicht kommt

Update, 1. Dezember: Nun also doch – im kommenden Jahr soll es in Deutschland eine Impfpflicht geben. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz fordert eine Impfpflicht* und möchte noch in diesem Jahr entsprechende Anträge für eine Abstimmung im Bundestag einbringen. Bis diese tatsächlich eingeführt wird, könnte es noch bis Februar oder März 2022 dauern.

Wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch meldet, ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg erneut gestiegen: von 508,8 auf 519,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – 11.712 Infektionen wurden innerhalb nur eines Tages im ganzen Land bestätigt. Insgesamt 630 Covid-19-Patienten liegen im Südwesten derzeit auf der Intensivstation – das sind acht mehr als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 6,4.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet aktuell der Landkreis Tuttlingen mit 916,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Angesichts der stetig steigenden Corona-Zahlen im Südwesten hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bereits strengere Corona-Regeln für Baden-Württemberg* angekündigt. Vor allem im Sport- und Freizeitbereich soll es künftig Verschärfungen geben. Ziel sei es, die Kontakte drastisch zu reduzieren.

Corona in Baden-Württemberg: Fälle der Omikron-Variante nachgewiesen

Update, 30. November: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist am zweiten Tag in Folge gesunken – wenn auch nur leicht. Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart bei 508,8, ein Minus von 1,6 gegenüber dem Vortag. Am Sonntag hatte das LGA noch einen landesweiten Wert von 519,5 gemeldet.

Allerdings sind nun auch in Baden-Württemberg die ersten Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron aufgetaucht. Das Gesundheitsamt im Alb-Donau-Kreis habe vier Personen gemeldet, die sich nachweislich mit der Mutation infiziert hätten, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Eine Mutationsanalyse beim LGA habe die neue Variante bestätigt. Die Infizierten befänden sich zusammen mit ihren Haushaltsangehörigen in häuslicher Isolation.

Corona in Baden-Württemberg: Zahl der Covid-19-Patienten bleibt konstant, aber hoch

Die Hospitalisierungsinzidenz liegt, laut Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, bei 6,3 (Vortag: 6,2). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist aber in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen im Südwesten blieb am Dienstag gegenüber Montag konstant bei 622.

Corona in Baden-Württemberg: Wichtige Zahlen steigen rasant in die Höhe – Inzident sinkt

Update, 29. November: Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist am Montag in Baden-Württemberg auf 511,4 gesunken. Wie aus den Daten des Landesgesundheitsamts weiter hervorgeht, stieg auch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen: von 617 am Samstag auf 622.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Menschen und Woche) lag bei 6,2. Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Corona in Baden-Württemberg: Wegen explodierenden Corona-Zahlen – Corona-Gipfel morgen

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 5.383 auf 824.512. An einer Infektion mit dem Virus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 11.748 Menschen im Südwesten gestorben – seit Sonntag kamen 53 Todesfälle hinzu.

Abgesehen von der nicht sehr bedeutenden landesweiten 7-Tage-Inzident, schnellen die Corona-Zahlen in einem rasanten Tempo nach oben. Aufgrund dessen wurde der Corona-Gipfel vorgeschoben und findet am Dienstag (30. November) statt, wie echo24.de* berichtet.

Corona in Baden-Württemberg: Lockdown und Impfpflicht näher denn je?

Update, 28. November: Ein Ende ist nicht ist Sicht. Stattdessen scheinen die viel zu hohen Corona-Zahlen ein friedliches Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten zunehmend zu gefährden. Hatte sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Sommer noch gegen eine Impfpflicht ausgesprochen, hält er diese mittlerweile für notwendig und auch einen Lockdown für alle schließt der Politiker nicht mehr aus*.

In Baden-Württemberg meldet das Landesgesundheitsamt am Sonntag erneut einen leichten Anstieg der 7-Tage-Inzidenz und auch die Intensivbetten im Land sind stärker ausgelastet. Hier liegt die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz nun bei einem Wert von 5,94.

Dass der Stadtkreis Heilbronn einen minimalen Rückgang der 7-Tage-Inzidenz verzeichnet, ist da kaum noch ein Tropfen auf den heißen Stein. Noch immer gibt es in der Kätchenstadt einen unfassbaren Inzidenzwert von 519,5. Es ist auch kein Trost, dass der Bodenseekreis und auch Schwarzwald-Baar-Kreis mit Inzidenzen von 817,3 und 842,3 traurige Spitzenreiter des Landes sind.

Corona in Baden-Württemberg: Zwei Landkreise schon über 800er-Inzidenz

Update vom 27. November: Das Coronavirus wird den Alltag der Menschen nicht nur in Baden-Württemberg auch weiterhin maßgeblich bestimmen. Spätestens mit Auftauchen der neuen, als besorgniserregend eingestuften, Mutation B.1.1.529* befürchten Experten einen schweren Corona-Winter. Aktuell steigen die Zahlen auch im Südwesten leider unaufhörlich.

Am Samstag berichtet das Landesgesundheitsamt von insgesamt 7.806 neuen Corona-Fällen in Baden-Württemberg. Die 7-Tage-Inzidenz steigt damit einmal mehr auf einen traurigen Rekordwert. Aktuell liegt sie bei 514,7. Zwei Landkreise liegen aber bereits über einer Inzidenz von 800 (Bodenseekreis, Schwarzwald-Baar-Kreis). Den niedrigsten Wert hat die Stadt Heidelberg mit 240,0.

Zwar sank landesweit zum Samstag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz leicht - das dürfte sich angesichts 31 neuer Intensivpatienten innerhalb eines Tages aber leider schnell wieder ändern.

Coronavirus Baden-Württemberg: Experten warnen vor neuer Corona-Mutation

Update vom 26. November: Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg infizieren sich mit Covid-19. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz beträgt laut LGA am Freitag 505,9 und liegt erstmals in der Pandemie über der Marke von 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Erschreckend hoch ist auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf einer Intensivstation liegen. Das LGA teilte mit, dass im Vergleich zum Vortag 30 weitere Fälle registriert wurden. In Baden-Württemberg müssen aktuell 572 Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden.

Immer wieder rufen Experten dazu aus, sich impfen zu lassen. Am Samstag findet in Baden-Württemberg ein landesweiter Corona-Impftag in Praxen statt. Wer also noch nicht oder nicht vollständig geimpft ist, kann sich am Samstag – 27. November – einen Piks abholen. Alle Haus-, Kinder- und Facharztpraxen im Land seien aufgerufen, sich am Impftag zu beteiligen, teilt die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) mit. Auf der Internetseite www.dranbleiben-bw.de können sich alle Interessierten über die Impfangebote informieren.

Manche Kliniken in Baden-Württemberg sind inzwischen derart überfüllt, dass Corona-Erkrankte in andere Bundesländer gebracht werden müssen. Auch mit Blick auf die Tatsache, dass viele Corona-Intensivpatienten ungeimpft sind, appellieren Experten an alle noch Nicht-Geimpften, sich immunisieren zu lassen. Hinzu kommt, dass in Südafrika eine neue Mutation ausgebrochen ist, welche auch in Europa schon nachgewiesen wurde.

Update vom 25. November: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mussten Covid-19-Patienten aus Baden-Württemberg in andere Bundesländer verlegt worden. Berichten der Deutschen-Presse-Agentur (DPA) zufolge geht es um sechs Patienten, die in Krankenhäuser nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland gebracht wurden. Aufgrund der aktuell dramatischen Lage in vielen Kliniken mussten innerhalb von Baden-Württemberg in den letzten Wochen insgesamt 175 Patienten verlegt werden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Erste Patienten in andere Bundesländer verlegt

Und eine Entspannung der Lage ist aktuell nicht in Sicht. Auch heute haben sich in Baden-Württemberg laut LGA mehr als 11.000 Menschen neu mit Corona infiziert. Insgesamt 542 Covid-19-Patienten müssen aktuell auf einer Intensivstation behandelt werden – das sind 25 Fälle mehr, als gestern. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz erreicht einen neuen Höchststand und liegt mit 489,9 nahe an der Marke von 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz, die maßgeblich für die Festlegung der Corona-Stufen ist, ist im Vergleich zum Vortag von 6,1 auf 6,3 angestiegen. Um der Corona-Lage Herr zu werden, gelten seit Mittwoch, 24. November, strengere Corona-Regeln. In allen Hotspots in Baden-Württemberg müssen Ungeimpfte eine Ausgangssperre* beachten. Als Hotspots gelten Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 500. Im ganzen Land wurde zudem die 2G-Regel ausgeweitet und zum Teil auf 2G-Plus* verschärft.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen explodieren weiter - seit heute strenge Regeln

Update vom 24. November: Die 7-Tage-Inzidenz steigt unaufhörlich. Das Coronavirus scheint derzeit in Baden-Württemberg völlig außer Kontrolle. Mittlerweile liegen 517 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Land. Seit gestern haben sich über 10.600 Menschen neu infiziert. Damit liegt die Inzidenz derzeit bei 476,4.

In einigen Stadt- und Landkreisen gilt außerdem ab heute schon eine Ausgangssperre. 23 von 44 Regionen liegen über dem kritischen Grenzwert von 500, der in Baden-Württemberg seit heute mit der neuen Corona-Verordnung regional noch strengere Regeln auslöst. Besonders für Ungeimpfte treten somit härtere Maßnahmen in Kraft. Mit dabei auch Stadt- und Landkreis Heilbronn,* sowie der Hohenlohekreis.

Derweil verschärfen sich auch in Supermärkten und Discountern die Regeln. Bei Kaufland beispielsweise gilt aufgrund der aktuellen Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes die 3G-Regel für Mitarbeiter. Außerdem gilt seit heute die 3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr. Die genauen Abläufe bei den 3G-Kontrollen in Bus und Bahn* erklärt echo24.de* in einem gesonderten Artikel.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ab Mittwoch strengere Regeln in vielen Bereichen

Update vom 23. November: Die Corona-Pandemie kommt einfach nicht zum Stillstand. Im Gegenteil steigen die Zahlen sogar immer weiter. Mittlerweile beträgt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg 470. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei einem Wert von 6,3. Außerdem füllen sich die Intensivstationen in Baden-Württemberg. Die SLK-Kliniken in Heilbronn sprechen von einer „sehr angespannten“ Situation.*

Insgesamt sind in Baden-Württemberg aktuell 510 Corona-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser. Deshalb tritt auch morgen die Alarmstufe II in Kraft. Diese bringt für viele Bereiche des öffentlichen Lebens die sogenannte 2G-Plus-Regel mit sich. Somit werden die Regeln auch für Geimpfte und Genesene verschärft.

Außerdem tritt am Mittwoch eine 3G-Pflicht für Bus und Bahn in Kraft. Das bedeutet, dass in Baden-Württemberg jeder Passagier der öffentlichen Verkehrsmittel geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sein muss. Nur wenige Ausnahmen sind möglich. Wer sich nicht an die neue 3G-Regel für Bus und Bahn hält, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Immer mehr Hotspots mit Inzidenz über 500

Erstmeldung vom 22. November: Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg sind auf dem Höchststand. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell (Stand: 22. November 2021) im Land bei 459,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Mit der neuen Corona-Verordnung, die ab Mittwoch (24. November) in Kraft treten soll, wird künftig für alle Orte mit einer Inzidenz von über 500 eine Ausgangssperre für Ungeimpfte verhängt.

Von dieser Ausgangssperre wären aufgrund der hohen Zahlen aktuell 21 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg betroffen. In drei Corona-Hotspots sind schon Ausgangssperren verhängt* worden, welche seit Montag (22. November) gelten. Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet aktuell der Landkreis Tuttlingen mit 623,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz ist landesweit hoch. Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt aktuell (Stand: 22. November 2021) bei 5,8. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser befinden sich 489 Covid-19-Patienten. Die Intensivstationen platzen inzwischen aus allen Nähten – auch die SLK-Kliniken in Heilbronn sind an ihren Belastungsgrenzen* angekommen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alarmstufe 2 tritt in Kraft

Seit dem 17. November gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe*. Ab Mittwoch (24. November) tritt in Baden-Württemberg bereits die Alarmstufe II mit noch härteren Maßnahmen in Kraft. Es sind bereits erste Details zu den geplanten Regeln der Alarmstufe II* bekannt.

In vielen Bereichen bleibt die 2G-Regel bestehen – wer geimpft oder genesen ist, erhält Einlass, alle anderen müssen draußen bleiben. Die Alarmstufe II sieht zudem in einigen Bereichen eine 2G-Plus-Regelung vor: Für bestimmte Veranstaltungen reicht ein 2G-Nachweis alleine nicht mehr, zusätzlich muss ein Schnelltest gemacht werden. Schnelltests gibt es inzwischen wieder kostenlos*.

Baden-Württemberg: Impfpflicht als Maßnahme im Kampf gegen die Pandemie?

Aktuell wird als harte Maßnahme auch das Thema Impfpflicht stark diskutiert. Für eine Herdenimmunität ist die Impfquote in Deutschland viel zu gering – die Impfbereitschaft lässt nach, immer weniger Menschen holen sich eine Erstimpfung.

Deshalb fordern nun immer mehr Politiker eine Impfpflicht für alle*. Mit dabei ist auch Baden-Württembergs Ministerpräsident, zum Thema Impfpflicht hat Kretschmann eine klare Ansage* gemacht. Juristen sind sich inzwischen sicher: Eine Impfpflicht ist mit dem Grundgesetz vereinbar*. Ob diese für alle kommt oder nur für bestimmte Berufsgruppen und vor allem wann, ist weiterhin unklar. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Uncredited/NIAID-RML/AP/dpa

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