Vermisste wieder aufgetaucht

Laura N.: Tagelang „unfreiwillig festgehalten“ – Was geschah mit der 20-Jährigen?

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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.
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Freudenstadt – Nach Tagen des Bangens wird die 20-jährige Laura N. lebend gefunden. Doch ein Instagram-Posting lässt ein schlimmes Martyrium der jungen Frau erahnen:

Update vom 24. Juni, 11:55 Uhr: Noch immer rätselt ganz Deutschland über das mysteriöse Verschwinden von Laura N. aus Freudenstadt. Die 20-Jährige war am 18. Juni nach eine Prüfung in Mannheim tagelang spurlos verschwunden, erst am Dienstagabend (22. Juni) lebend aufgefunden worden. Es gehe ihr den Umständen entsprechend gut. Die zuständige Polizei Pforzheim gibt sich aufgrund der laufenden Ermittlungen zugeknöpft – dafür wendet sich jetzt Lauras erleichterte Familie bei Instagram an die Öffentlichkeit: Demnach sei Laura tagelang „unfreiwillig festgehalten“ worden, heißt es in dem eigens für den Suchaufruf eingerichteten Account!

Ob die drei unbekannten Männer, auf die Laura am Bahnhof Offenburg getroffen ist, und wo sie zuletzt gesehen wurde, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun hat, ist unklar. Klar scheint nur, dass die junge Frau die Fremden um ein Handy gebeten hat, um kurz ihre Familie zu verständigen, da der Akku ihres eigenen Smartphones leer war. Lauras Bruder sagte zu RTL, dass sich seine Schwester von einer ihm unbekannten Nummer gemeldet habe, um auszurichten, dass sie in einer Stunde heimkomme. Einer Freundin habe sie noch eine Nachricht mit dem Wort „Hilfe“ geschickt!

Jedenfalls sei Laura jetzt wieder Zuhause bei ihren Eltern. Weitere Informationen wolle man „erst nach Beendigung des Ermittlungsverfahren preisgeben“ heißt es da weiter – und bittet alle, die auch in Sorge um Laura waren, um Verständnis. Die Polizei Pforzheim wollte diese Angaben gegenüber t-online nicht kommentieren, da es aktuell noch keine gesicherten neuen Erkenntnisse dazu gebe. Ermittlungen wie auch Befragungen dauern an.

Vermisste Laura N. (20) lebend gefunden – aber Polizei ermittelt weiter

Update vom 23. Juni: Die vermisste Laura N. aus Freudenstadt ist wieder da. Laut t-online habe eine Zeugin die junge Frau im Stadtgebiet von Freudenstadt erkannt. Die Fahndungsmaßnahmen sind eingestellt worden, als Laura am Dienstagabend (22. Juni) zu Hause angekommen ist. Wie die Familie über den eigens für die Suche nach Laura angelegten Instagramaccount mitteilt, ist die 20-Jährige lebend gefunden worden, es gehe ihr den Umständen entsprechend gut. Die Angehörigen danken allen für ihre Hilfe bei der Suche und bitten um Geduld: „Wir müssen das Ganze erst mal verarbeiten und uns um Laura kümmern. Wir sind gerade einfach nur erleichtert und brauchen noch Zeit!!!

Wo sich Laura die Tage nach ihrem Verschwinden aufgehalten hat, ist immer noch unklar. Die Hintergründe ihres Verschwindens bedürfen weiterer Ermittlungen, so die Polizei gegenüber t-online. Am Freitag, 18. Juni, soll Laura auf dem Weg nach Hause auf eine unbekannte Gruppe von Männern gestoßen sein. Da ihr Handyakku leer war, hat sie sich über das Handy eines Mannes bei ihrer Familie gemeldet und gesagt, dass sie in einer Stunde zu Hause wäre. Einer Freundin hätte sie noch eine Nachricht mit dem Wort „Hilfe“ geschrieben.

Laura N. vermisst: Verzweifelte Suche nach 20-Jähriger – Polizei nennt neue Details

Update vom 22. Juni, 10:44 Uhr: Die Sorge um die seit dem 18. Juni gegen 22 Uhr vermisste Laura N. (20) wird von Tag zu Tag größer! Zuletzt ist die junge Frau am Bahnhof Offenburg gesehen worden. Dennoch hoffen Familie und Freunde, dass sich im Fall der verschwundenen Serbin alles zum Guten wendet. „Es sind inzwischen ein paar Hinweise eingegangen, denen wir derzeit nachgehen. Eine heiße Spur ist jedoch bislang leider nicht dabei“, so ein Sprecher des ermittelnden Polizeipräsidiums Pforzheim auf HEIDELBERG24-Nachfrage. Die Spur nach Hamburg habe sich indes „nicht bestätigt“.

Laura N. (20) vermisst: Ermittler stehen vor Rätsel – hier verliert sich ihre Spur

Erstmeldung vom 21. Juni: Als Laura N. am Freitag (18. Juni) nach Mannheim* fährt, ahnt noch niemand, welches Drama sich kurze Zeit später abspielen wird. Gegen 11 Uhr soll die 20-Jährige aus dem Raum Freudenstadt in Baden-Württemberg eine Prüfung in der Quadratestadt absolvieren. Seitdem hat niemand mehr etwas von ihr gehört. Während die Polizei ermittelt, suchen auch Freunde und Familie über die sozialen Netzwerke nach der Vermissten. Mittlerweile führen Spuren nach Baden-Baden und Hamburg – was für noch mehr Verwirrung sorgt, wie HEIDELBERG24.de* berichtet.

Laura N. aus Freudenstadt seit Freitag vermisst – Spur führt nach Hamburg

Lauras beste Freundin erklärt unter dem Hashtag #wirsuchenlaura, dass die 20-Jährige mit ihr nach der Prüfung in Mannheim telefoniert hat. Demnach hat die Vermisste noch etwa 30 Minuten auf ihren Zug in Richtung Freudenstadt warten müssen. Weil der Akku ihres Handys leer gewesen ist, hat sich Laura N. gegen 22 Uhr ein Telefon aus einer Gruppe von Jungs ausgeliehen. Bei dem Gespräch hat die junge Frau gesagt, dass sie Angst vor der drei bis vierköpfigen Gruppe hat.

Danach hat niemand mehr etwas von Laura N. gehört. Zeugen berichten davon, die 20-Jährige in Baden-Baden/Rastatt gesehen zu haben. Am dortigen Bahnhof soll die Vermisste dann in einen Direktzug nach Hamburg eingestiegen sein. Dabei sind den Zeugen wohl besorgniserregende Details aufgefallen. So soll die betroffene Person keine Schuhe angehabt und ängstlich und verwirrt ausgesehen haben. Einen Mund-Nasen-Schutz habe sie auch nicht getragen.

So wird Laura N. aus Freudenstadt beschrieben:

  • 170 bis 175 Zentimeter
  • schlank
  • lange braune Haare, vielleicht als Dutt gebunden
  • südosteuropäisch
  • braune Augen
  • hat zuletzt getragen: Schwarzes T-Shirt mit der Auschrift „Lakers“, kurze schwarze Hose und weiße Schuhe

Die Kriminalpolizei Pforzheim ermittelt aktuell in dem Fall der vermissten Laura N. aus Freudenstadt. Doch auch eine Suche mit Spürhunden und Hubschrauber hat bislang keinen Durchbruch gebracht. Zeugen, die Hinweise geben können, sollen sich unter 07441/5360 melden. Der Fall erinnert an den von Hubertus K., der nach einer Partynacht in Heidelberg verschwand*. Es folgte eine tagelange Suchaktion. (pol/dh) HEIDELBERG24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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