Countdown zum ersten Ostalb-Hackathon läuft

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Bei Hackathons wird in Teams um die besten Ideen gerungen.

Im Aalener AAccelerator wird ab dem 24. September zwei Tage lang gehackt. Nicht nur IT-Nerds sind zum Mitmachen aufgerufen, sagt Initiator Benjamin Braun.

Aalen

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Joachim Bläse startet am 24. September im Aalener AAccelerator (im Gebäude des ehemaligen Bildungszentrums der IHK) der erste Ostalb-Hackathon. 45 Stunden sollen sich nicht nur IT-Spezialisten an den Herausforderungen und Fragestellungen versuchen, wie Initiator und Organisator Benjamin Braun betont.

Hauptzielgruppe sind zwar Studierende mit Fokus auf Tech- und BWL-Studiengänge, aber genauso willkommen sind interessierte Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe regionaler Gymnasien. „Bei einem Hackathon, an dem ich teilgenommen habe, war sogar eine Psychologiestudentin dabei“, erzählt Braun im Podcast „Ein Glas mit Lars“, von SchwäPo- und Tagespost-Chefredakteur Lars Reckermann. „Der Hackathon lebt vom Teamgedanken und den zahlreichen Perspektiven. Je diverser die Hintergründe der Teilnehmer, desto besser und wertvoller.“ Es gehe bei den Hackathons auch um das Outside-the-Box-Denken, also das freie und ungezwungene Denken.

Die Hacker beschäftigten sich das komplette Wochenende mit sogenannten Challenges, die von regionalen Firmen gestellt werden. Die werden dann von den Teams mit innovativen Ideen gelöst. Alle Interessierte ohne Team können sich am Freitagabend je nach Interesse an den Challenges zu Mannschaften zusammenfinden.

Für diese Teams gibt es Preise mit bis zu 2000 Euro für die beste Lösung zu gewinnen. Die Mannschaften und Teilnehmer sind jedoch nicht auf sich allein gestellt: Erfahrene Coaches und Mentoren unterstützen mit der Design-Thinking-Methode und helfen unter anderem durch Präsentationstrainings die Lösungen bestmöglich im Finale am Sonntag auf der Gründermesse MAKE OW zu präsentieren.

„Die Teilnehmer erwartet eine spannende Veranstaltung mit vielen interessanten Leuten und Begegnungen“, betont Braun. Ergänzend gibt es weitere Angebote, wie zum Beispiel ein Kamingespräch mit erfahrenen Führungskräften und Start-up-Gründern, um ihre Erfahrungen für einen erfolgreiches Berufsstart und -leben zu teilen. Selbstverständlich wird laut Braun mit kostenlosem Essen und Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt – und die allzu Gestressten können mit Yoga-Sessions am Morgen entspannen. Nicht mal ein Bett brauchen die Hacker: Für Schlafmöglichkeiten während des Wochenendes ist ebenfalls gesorgt.

Sein Finale erlebt der Hackathon dann am Sonntag, dem Schlusstag der MAKE Ostwürttemberg. Bei deren nun dritter Auflage dreht sich auf dem Campus der Hochschule Aalen an zwei Tagen alles um das Ausprobieren und Anfassen der Zukunft vor Ort. Ob 3D-Druck, Augmented Reality, IoT, LEGO, Robotik, Künstliche Intelligenz, Drohnen oder andere Zukunftstechnologien. Termine: am Samstag, den 25. September, von 10 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 26. September, von 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos im Netz unter www.make-ow.de

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