Expo Real: Was die Region von anderen abhebt

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Bildunterschrift: Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium Michael Kleiner zu Besuch am Stand der Region Ostwürttemberg
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Auf Europas größter Branchenschau für Gewerbeimmobilien hat sich ein kleines Ostwürttemberg-Team unter Führung der WiRO präsentiert.

München

Die Expo Real in München, Europas größte Messe für Gewerbeimmobilien, hat in diesem Oktober wieder in Präsenz stattgefunden. Seit die Fachschau für gewerbliche Immobilien, Projektentwicklungen und Investitionen 1998 gegründet wurde, ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) dabei und präsentiert die Region.Der Ostwürttemberg-Stand ist dabei Teil des Baden-Württemberg-Pavillons. Mitausstellendes Partnerunternehmen war in diesem Jahr nur die Aalener Treuhand Gewerbe-Immobilien GmbH. In den Jahren bis 2019 hatten sich noch etliche andere Immobilienfirmen aus der Region hier präsentiert – ebenso wie die Wirtschaftsförderer der Großen Kreisstädte Ostwürttembergs, die dieses Jahr auf eine Teilnahme verzichteten. Direkt neben dem Ostwürttemberg-Stand hat sich auch das innovative Unternehmen Zentrum Für Digitale Entwicklung GmbH, Tochter der Geodata GmbH aus Westhausen präsentiert.„Wir wollten aber in jedem Fall vertreten sein, die Fahne für die Region hochhalten und die Standorte und Wirtschaftsförderer der Großen Kreisstädte auf der Plattform vertreten“, sagt WiRO-Geschäftsführerin Nadine Kaiser: „Schließlich können wir als Ostwürttemberg mit 190 Hektar verfügbaren und attraktiven Gewerbeflächen verstreut über die ganze Region punkten. Das hat inzwischen nicht mehr jede Region zu bieten.“Prominenter Gast am Gemeinschaftsstand Ostwürttemberg war Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, der am Pavillon des Landes Baden-Württemberg empfangen wurde. „Es waren oft Projektentwickler, die sich nach potenziellen Projekten und Flächen erkundigt haben“, erzählt Nadine Kaiser: „Wir konnten beispielsweise mehrfach auf den Industriepark Giengen verweisen. Auch zum Technologiepark Aspen in Schwäbisch Gmünd kamen Anfragen.“ Ein großer Pluspunkt der Region liegt für sie auf der Hand: „Das mobile, ortsunabhängige Arbeiten nimmt zu, das Arbeiten und Leben im Speckgürtel einer Metropole wird damit attraktiver – denn nicht jeder will und kann in einer Metropole leben. Zudem profitieren wir von der guten Anbindung unserer Region an die Städte Stuttgart oder Ulm.“

  • Nachhaltigkeit ist Thema im Gewerbebau
  • „Aufgefallen ist uns, dass das Thema Flächenverbrauch inzwischen anders wahrgenommen wird“, berichtet WiRO-Geschäftsführerin Kaiser von ihren Eindrücken: „Viele Projektentwickler haben uns Nachhaltigkeitskonzepte, von der Dachbegrünung auf der Logistikhalle bis zur Elektromobilität auf den Parkflächen, vorgestellt.“ Es werde über nachhaltiger genutzte und bebaute Konzepte nachgedacht. Die WiRO präsentierte auf dem Podium der Expo Real den Logistik-Campus von Weleda in Schwäbisch Gmünd als Beispiel für ein Projekt im Bereich nachhaltige Immobilienwirtschaft .

Auf diesem Marktplatz für Gewerbeimmobilien und Treffpunkt von Investoren und Projektentwicklern darf Ostwürttemberg einfach nicht fehlen.“

Nadine Kaiser, WiRO

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