Zeiss baut in Wetzlar

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So soll die neue Zeiss-Fabrik in Wetzlar nach der Fertigstellung aussehen.
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In der hessischen Stadt soll bald eine neue Fabrik für die boomende Halbleitersparte entstehen.

Oberkochen. Nicht nur in der Region investiert der Zeiss-Konzern kräftig. Am Standort in Wetzlar soll ab Frühjahr 2023 eine neue Multifunktionsfabrik für die Zeiss-Halbleitersparte SMT entstehen. Der Erweiterungsbau bietet auf einer Produktionsfläche von mehr als 12 000 Quadratmeter Platz für rund 150 Mitarbeitende, die unter anderem hochmoderne DUV-Beleuchtungssysteme fertigen.

„Der Grundstückserwerb für unseren Erweiterungsneubau im Dillfeld ist ein klares Zeichen für unseren Standort in Wetzlar“, sagt Katrin Ariki, Standortleiterin der SMT in Wetzlar. Der Oberbürgermeister der Stadt freut sich: „Zeiss ist ein elementarer Bestandteil des Markenkerns Wetzlars als Stadt der Optik. Mit großer Freude nehme ich daher die Entscheidung auf, dass Zeiss dem Standort Wetzlar für seine weitere Entwicklung große Bedeutung beimisst und dies mit einem hochmodernen und zukunftsfähigen Neubauvorhaben, das den bisherigen Betriebsstandort ergänzt, untermauert.“

Der Erweiterungsbau im Wetzlarer Dillfeld dient laut Zeiss als Multifunktionsfabrik, die hochflexible Layouts für die Arbeitsbereiche wie Optik, Beschichtung und Montage biete. „Um hochtechnologische Produkte wie Lithographie-Optiken zu fertigen, braucht es besondere Bedingungen, die wir beim Bau berücksichtigen. So benötigen wir für die sehr sensible Messtechnik eine schwingungsresistente Bauweise“, führt Ariki aus.

Ergänzt wird die Fabrik durch ein technisches Betriebsgebäude, in dem Kälte, Wärme und Druckluft erzeugt werden kann, welche aus Gründen der Versorgungssicherheit baulich von der Fabrik getrennt ist. Im Bürogebäude sind Büros, Werkstätten, Umkleiden und Sozialräume geplant. Zudem soll hier ein Cafeteriabereich im obersten Geschoss entstehen.

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