Kontrolle: Zoll entdeckt Schwarzarbeit

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Reinigungsbranche zwischen Ostalb und Bodensee auf Verstöße kontrolliert.

Ulm. Mehrere Verstöße haben Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm am Mittwoch im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktkontrolle der Reinigungsbranche verzeichnet. Darunter war mehrfach der Verdacht auf Mindestlohnunterschreitung, Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen und sogenanntem illegalen Lohnsplitting. Auch konnten sich einige Reinigungskräfte nicht ausweisen. Diesbezüglichen Hinweisen auf illegale Ausländerbeschäftigung wird nun nachgegangen.

Mehr als 60 Ermittler waren laut einer Pressemitteilung bei der Aktion im Einsatz und prüften zahlreiche Objekte von der Ostalb bis zum Bodensee. Insgesamt 34 Arbeitgeber und 140 Arbeitnehmer wurden kontrolliert. Im Fokus der Beamten standen öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten, aber auch private Firmen, Kaufhäuser und Einkaufspassagen. Die Aktion dauerte bis zum Abend an.

Die Gebäudereinigungsbranche ist laut dem Hauptzollamt Ulm geprägt von geringfügiger Beschäftigung und zählt gleichzeitig zu einer der beschäftigungsstärksten Branchen, weswegen der Zoll bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz einen besonderen Fokus darauf lege.

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