Mapal wird vom Land gefördert

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Einstellgeräte von Mapal verfügen über eine intelligente Datenbankfunktion.

Die Aalener Traditionsfirma bekommt mehr als eine halbe Million Euro vom Land

Aalen. Die Digitalisierung bietet viel Potenzial hin zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Produktion. Hier setzt ein neues Forschungsprojekt an, das Mapal initiiert hat und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart sowie den Firmen Karl Walter Formen- und Kokillenbau und Blum-Novotest, Hersteller von Mess- und Prüftechnik, auf den Weg bringt. Die Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms Invest BW. Mapal erhält Mittel in Höhe von 575.000 Euro.

Kern des Verbundprojektes ist die Analyse von Daten aus den Bereichen Prozess, Produktion, Qualität, Planung und Instandhaltung. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wollen die Verbundpartner neue Methoden und Produkte entwickeln, um die Abläufe im Bereich der Zerspanung energie- und ressourcenschonend zu gestalten.

Mapal begleitet die Kunden seit jeher bei ihren Fertigungsaufgaben und erarbeitet gemeinsam mit ihnen effiziente Bearbeitungsstrategien im Bereich der Zerspanung. Daraus ist ein tiefes Prozessverständnis entstanden, das in neue digitale Verfahren einfließt und unter anderem ein intelligentes Daten- und Life-Cycle-Management von Präzisionswerkzeugen ermöglicht. Das Unternehmen erschließt sich damit neue Marktfelder. Mapal forscht in unterschiedlichen Bereichen und arbeitet unter der Federführung der Digitaltochter c-Com an innovativen Lösungen, auch unter Nutzung von künstlicher Intelligenz.

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