Betriebsrat von Zeiss SMT ausgezeichnet

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Bei der Verleihung des Mitbestimmungspreises: Das SMT-Betriebsratsteam mit Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne, 3. von links).

Das Gremium erhält den Preis für die Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2030.

Oberkochen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Baden-Württemberg hat zum dritten Mal den Mitbestimmungspreis „Gute Arbeit – ausgezeichnet“ verliehen, mit dem Projekte von Mitbestimmungsgremien in Baden-Württemberg gewürdigt werden. Der diesjährige Gewinner in der Kategorie Großbetriebe ist der Betriebsrat der Carl Zeiss SMT GmbH Oberkochen. Ausgezeichnet wurde die Vereinbarung zu neuen Arbeitszeitmodellen mit einer Beschäftigungssicherung bis 2030. Zur Preisverleihung hatte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut als Schirmherrin ins Haus der Wirtschaft eingeladen hatte.

Mit der Auszeichnung würdigt der DGB Projekte von Mitbestimmungsgremien. Hoffmeister-Kraut: „Für die Entwicklung unserer Gesellschaft hat die Mitbestimmung einen hohen Stellenwert.“ Der Vorsitzende des DGB Baden-Württemberg, Kai Burmeister, fügte hinzu: „Mit der Auszeichnung machen wir die verdienstvolle Arbeit von Mitbestimmungsgremien sichtbar. Mit seiner eindrucksvollen Betriebsvereinbarung ist es dem Betriebsrat der Carl Zeiss SMT gelungen, Produktivitätsgewinne und Wachstumsrisiken fair zu verteilen und mehrere tausend Arbeitsplätze bis in das neue Jahrzehnt auf der Ostalb abzusichern. Diese Vereinbarung kann zu Recht als Blaupause erfolgreicher Beschäftigungssicherung bezeichnet werden.“

Die Schirmherrin übergab den Preis an den Vorsitzenden des SMT-Betriebsrates Oberkochen Gerhard Bösner und seinem Betriebsratsteam. „Über die Auszeichnung freuen wir uns sehr. Noch wichtiger ist uns aber, dass wir mit dieser Vereinbarung unser Unternehmen bei seinem ambitionierten Wachstumskurs unterstützen können und zugleich für alle Beschäftigten am Standort Oberkochen viele Vorteile wie eine Beschäftigungssicherung, ein 3-Tage Modell am Wochenende bei vollem Lohnausgleich, mehrere hundert Entfristungen sowie Verbesserungen bei Infrastruktur, Gesundheitsschutz und Qualifizierung erreicht haben. So eine Betriebsvereinbarung ist außerdem immer ein Gemeinschaftswerk, das nur im vertrauensvollen Zusammenspiel zwischen Mitbestimmungsgremium und Arbeitgeber möglich ist. Wir sind stolz darauf, wie gut uns das bei der SMT gelungen ist“, betonte Bösner.

Dr. Jens Werner, Leiter SMT-Personalmanagement und Mitglied im SMT-Management-Team, lobte die konstruktiven Gespräche ebenfalls und gratulierte dem Betriebsratsgremium mit den Worten: „Die neue Betriebsvereinbarung ist eine wichtige Reaktion auf das starke Wachstum und die große Nachfrage im Halbleitermarkt, die eine hohe Auslastung für Produktion und Entwicklung zur Folge hat. Damit können wir die gestiegenen Kundenbedarfe noch besser bedienen und unsere Marktposition sichern. Die Vereinbarung hat den Preis und die damit verbundene öffentliche Anerkennung daher verdient.“

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