ODR stärkt Netze NGO

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Netze ODR GmbH in neuer Arbeitskleidung.

270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln zur 100-prozentigen Tochtergesellschaft

Ellwangen

Der Energiekonzern EnBW ODR AG baut seine interne Struktur um. Der Geschäftsbereich Netzwirtschaft ist in die 100-prozentige Tochtergesellschaft Netze NGO GmbH ausgegliedert worden. In der Netztochter sind jetzt alle Themen und Aufgaben der Strom- und Gas-Infrastruktur gebündelt. Rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 35 Auszubildende wechseln dafür von der Muttergesellschaft in das Tochterunternehmen und verstärken dort das Team. „Für unsere Kundschaft ändert sich durch die Ausgliederung so gut wie nichts“, betont Sebastian Maier, technischer Vorstand der EnBW ODR AG. Sein Vorstandskollege Frank Reitmajer ergänzt: „Die Ansprechpartner der Kunden bleiben dieselben.“

„Mit der Umstrukturierung haben wir auch umfirmiert. Unsere Netztochter heißt jetzt Netze ODR GmbH, sodass man gleich am Namen die regionale Verbundenheit erkennt"; sagt Matthias Steiner, Geschäftsführer der Netze ODR. Fahrzeuge und die Kleidung der Netze ODR zieren neben dem neuen Namen ein neues blau-grünes Logo, bestehend aus einer spitzen Klammer, deren zwei farbige Hälften ineinandergreifen. Die Netztochter bleibe auch mit neuem Namen und personell verstärkt der zuverlässige Partner in allen Fragen der Netzinfrastruktur – von der Stabilität des Stromnetzes über den Ausbau der Energiewende bis hin zu Fragen des Hausanschlusses, erläutert er.

„Durch den fundamentalen Umbau der Energieversorgung ändern sich die Anforderungen an Netzbetreiber gewaltig“, führt der Vorstand der ODR aus. Ihre Aufgaben werden mehr und komplexer, je weiter der Umbau der Versorgung auf erneuerbare Energien fortschreitet. „Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und sie auch weiterhin wirtschaftlich erfüllen zu können, haben wir unsere Netztochter neu aufgestellt“, informiert er. Bei der EnBW ODR verbleibt der Vertrieb von Strom, Gas und Energiedienstleistungen – weiterhin an der bekannten blau-orangen Farbwelt zu erkennen.

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