Vieles neu bei Prinzing

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Josef Zeller (Mitte) ist Geschäftsführer der Prinzing Elektrotechnik GmbH Aalen, kommendes Jahr folgen ihm Ingo Gruber (rechts) und Jörg Riha.
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Das Unternehmen baut sich einen neuen Sitz in Aalen-Oberalfingen. Ingo Gruber und Jörg Riha übernehmen 2022 die Geschäftsführung.

Aalen

Die Prinzing Elektrotechnik GmbH Aalen hat sich auf Elektroinstallation, Industrie- und Gebäudetechnik, Planung und Ausführung von Projekten sowie Wartung und Service spezialisiert: Ob Krankenhäuser, Industriebauten, Hochhäuser, Büro- und Geschäftshäuser, Verwaltungsgebäude, Hotels, Parkhäuser oder Logistikzentren – Unternehmen und Institutionen aus verschiedensten Bereichen sind Kuden. Seit 2013 ist Prinzing in Aalen ansässig, seit Juli 2014 als eigenständige GmbH. „Waren es anfangs acht Mitarbeiter, so ist die Beschäftigtenzahl mittlerweile auf 125 angewachsen“, sagt Geschäftsführer Josef Zeller.

Zeller selbst wird zum 30. Juni 2022 in den Ruhestand gehen. Seine Nachfolge ist geregelt: Die Geschäftsführung übernehmen zum 1. Januar 2022 Ingo Gruber als kaufmännischer Geschäftsführer und Jörg Riha als technischer Geschäftsführer. Beide sind derzeit Prokuristen und haben das kontinuierliche Wachstum der Prinzing Elektrotechnik GmbH Aalen von Beginn an begleitet.

Auch die Ausbildung hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. 14 Auszubildende – davon 11 im gewerblichen und 3 im kaufmännischen Bereich – starten derzeit bei der Prinzing Elektrotechnik GmbH Aalen ins Berufsleben. Der Umsatz steigt von rund 30 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 50 Millionen Euro im Jahr 2021.

Umzug in neues Domizil zum Jahreswechsel

Auf die Expansion folgt die räumliche Erweiterung: Prinzing baut sein neues Firmengebäude im Aalener Gewerbegebiet Staudenfeld an der Ausfallstraße in Oberalfingen. 4,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das 2000-Quadratmeter-Firmengebäude. Der Bau geht stetig voran: Zum nächsten Jahreswechsel ist der Umzug von den bisherigen Räumlichkeiten in der Robert-Bosch-Straße ins neue Domizil vorgesehen. „Der Neubau ist exakt auf unseren Bedarf zugeschnitten“, sagt Geschäftsführer Zeller: Es entstehen Büros und Besprechungsräume, dazu Kommunikationszonen und Gruppenräume. Wichtiger Bestandteil ist die große Ausbildungswerkstatt: „Auch damit wollen wir die hohe Bedeutung, die das Thema Ausbildung für unser Unternehmen besitzt, unterstreichen“, so Zeller. Eine Werkstatt, in welcher die Vorfertigung für die Trafo- und Mittelspannungsabteilung stattfindet, sowie Lager- und Technikräume ergänzen das neue Zuhause von Prinzing. Beheizt wird es über Geothermie-Wärmepumpen – dafür wurden neun Erdbohrungen mit einer Tiefe von 160 Metern angelegt. Strom liefert die PV-Anlage auf dem Dach mit einer Leistung von 40 KW/p.

Das Unternehmen, das auch einen Stützpunkt in Würzburg betreibt, bedient den gesamten süddeutschen Raum. Die Referenzen sind klangvoll: Für einen Neubau von Carl Zeiss in Oberkochen hat Prinzing einen Auftrag mit einem Volumen von 16 Millionen Euro erhalten, für ein Areal der Bosch AG in Stuttgart-Feuerbach sind es 13 Millionen Euro, für das Stadtquartier Postquadrat in Mannheim 8 Millionen, für das Energieunternehmen Enso-Drewag in Dresden 5 Millionen, für die Forensische Psychiatrie in Erlangen 3 Millionen… Auch in der Region sind die Experten von Prinzing tätig: Ob beim DRK-Gebäude auf dem Aalener Stadtoval, der neuen Polizeidirektion Aalen, dem Rettungszentrum Abtsgmünd, Industriegebäuden von TE Connectivity in Wört oder Alfa in Ellwangen, dem Krankenhaus Crailsheim, dem Bezirkskrankenhaus Günzburg – die Liste ließe sich lange fortsetzen.

Der Neubau ist exakt auf unseren Bedarf zugeschnitten.“

Josef Zeller, Geschäftsführer

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