Weleda eröffnet in Stuttgart Wellness-Standort

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So sieht der neu eröffnete Wellness-Standort, ein sogenanntes City Spa, in Stuttgart aus.
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Das Unternehmen hat in Stuttgart einen City Spa in Betrieb genommen. Die Planungen für den Neubau in Schwäbisch Gmünd laufen derweil.

Schwäbisch Gmünd

Bereits vor knapp zwei Jahren hat die Weleda AG entschieden, in Großstädten sogenannte City Spas zu eröffnen und damit neben dem Verkauf von Naturkosmetik und anthroposophischen Arzneimitteln ein neues Geschäftsfeld zu erschließen. Laut Mitteilung sind in den Spas „Massagen und Schönheitsbehandlungen mit der zertifizierten Naturkosmetik von Weleda in entspannter Atmosphäre“ möglich.

In Hamburg wurde damals der erste Standort eröffnet, offenbar mit Erfolg: Die AG mit Sitz im schweizerischen Arlesheim und großem Standort in Schwäbisch Gmünd hat Ende Mai in Stuttgart das deutschlandweit zweite City Spa in Betrieb genommen.

In der Innenstadt der Landeshauptstadt, genauer am Töpferplatz, bietet der Weleda-Standort „eigens entwickelte ganzheitliche Anwendungen an, die ein Team von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kosmetik, Massagen und integrativer Medizin entwickelt hat“, so die Firma. Bei der Innenausstattung habe man Akzente mit regionalen Materialien gesetzt, die im Einklang mit den hohen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsansprüchen des Unternehmens stünden. „Wenn ich die Menschen vor und nach der Behandlung erlebe, bin ich stolz auf das, was unsere Produkte in Verbindung mit der professionellen Anwendung bewirken. Sie strahlen und sind zur Ruhe gekommen“, sagt die Weleda-Projektleiterin Rita Wirtz. „Es ist etwas ganz Besonderes, dass wir ausschließlich mit Naturkosmetik arbeiten.“

Unterdessen laufen bei der Weleda die Planungen für den neuen Standort im Schwäbisch Gmünder Gewerbegebiet Gügling. Vor einigen Wochen hat das Unternehmen die Pläne dem Gemeinderat vorgestellt. Mit dem Spatenstich rechnet das Unternehmen nach aktuellem Stand im Frühherbst.

Weleda will auf dem Gügling etwa 60 Millionen Euro in ein Zentrum für Vertrieb, Versand und Logistik mit Verwaltungsgebäude investieren. Langfristig plant das Unternehmen, mehrere Einheiten der Produktion aus der Möhlerstraße auf dem Gügling zusammenzuführen.

Mit dem Neubau will Weleda im Bereich von Nachhaltigkeit und Klimaschutz Maßstäbe setzen. Deshalb hatte die AG zudem jüngst angekündigt, künftig ein Prozent des jährlichen Umsatzes in den Klimaschutz und für die Biodiversität zu investieren. Das entspricht bei einem Erlös von zuletzt 424 Millionen Euro einem Investitionsvolumen von mehr als 4 Millionen Euro.

Außerdem plant Weleda noch in diesem Jahr rechnerisch klimaneutral zu wirtschaften. Das heißt, dass die durch die Produktion entstehenden Emissionen komplett ausgeglichen werden sollen. Der Stammsitz in Arlesheim bei Basel werde in allen eigenen Gebäuden mitsamt der Produktion mit erneuerbarer Energie aus der Region versorgt, so das Unternehmen. Ab 2022 sollen zusätzlich alle Weleda-Produkte rechnerisch klimaneutral sein.

Es ist etwas ganz Besonderes, dass wir ausschließlich mit Naturkosmetik arbeiten.“

Rita Wirtz, Projektleiterin Weleda

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