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Gefahren in der Dunkelheit

Wildtiere und unausgeschlafene Schüler kreuzen die Fahrbahn.
  • Beim Übergang von Hell zu Dunkel steigt die Gefahr von Wildunfällen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/

Durch die Zeitumstellung fällt der Berufsverkehr am Abend von einem Tag auf den anderen plötzlich in die Dämmerung. Und genau dann finden vermehrt Wildwechsel statt und Ganztagsschüler sind auf dem Heimweg, informiert der Autoclub Kraftfahrer-Schutz.

Vorausschauende Fahrweise und gedrosseltes Tempo sind dann Mittel, vorbeugend zu agieren, besonders wenn die Routen über Land, Felder und durch Waldabschnitte führen. Kommt es dennoch zum Wildunfall, ist bei verletzten Personen immer die 112 zu wählen und Erste Hilfe zu leisten, rät der ADAC.

Die Polizei ist immer unter 110 zu rufen – auch ohne Verletzte. In vielen Bundesländern müsse man auch noch einen Jäger oder einen Tierarzt verständigen.

Winterzeit macht Menschen eher müde

Die Zeitumstellung kann aber auch Einfluss auf Menschen haben, betont der ADAC mit Verweis auf Umfragen. Wenn diese sich nach der Zeitumstellung müde, schlapp und unkonzentriert fühlen, kann das Unfallrisiko steigen. Mit den Fehlern anderer ist nun unter Umständen also noch mehr zu rechnen als sonst. Fußgänger und Radler sollten mit heller Kleidung auf sich aufmerksam machen und Radler ihre Beleuchtung rechtzeitig anmachen. Der ADAC rät Autofahrern zu erhöhter Achtsamkeit, speziell auf Kinder. dpa

© Gmünder Tagespost 06.11.2020 16:05
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